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Garten und Balkongestaltung

Welche Kosten entstehen, wenn man einen Garten anlegen lässt?

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Professionell angelegter Garten mit verschiedenen bunten Blüten und einer Steintreppe

Sie wollen einen Teil Ihres Gartens umgestalten oder direkt einen ganz neuen Garten anlegen. Hierfür fallen natürlich unweigerlich verschiedene Kosten an. Im Folgenden wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick über die anfallenden Kosten geben. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass es sich hier nicht um allgemein verbindliche Aussagen handelt. Vielmehr sollen Ihnen die angegebenen Zahlen nur einen ersten groben Richtwert vermitteln. Die genau anfallenden Kosten hängen stark vom Einzelfall und Ihren konkreten Wünschen und Vorstellungen ab.

Die Kosten, die bei dem Anlegen eines neuen oder der Umgestaltung eines bestehenden Gartens anfallen, hängen dabei natürlich ganz stark von der Größe des in Rede stehenden Gartens ab. Sinnvoll ist daher die Angabe eines Preises pro Quadratmeter Garten. Grob kann hierbei mit Kosten von 30 bis 100 Euro pro Quadratmeter gerechnet werden. Das bedeutet: Ist Ihr Garten etwa 200 Quadratmeter groß und möchten Sie diesen komplett umgestalten, müssen Sie mit Gesamtkosten von 6.000 bis 20.000 Euro rechnen. Weiterhin hängen die Kosten von vielen anderen Kosten ab. Dazu gehören etwas das Maß an Eigeninitiative, die Auswahl der HandwerkerInnen, die verwendeten Materialien (zum Beispiel ist Beton natürlich deutlich günstiger als Naturstein) und etwaige kostspielige Sonderwünsche.

Warum lohnt es sich, für einen Garten Profis zu beauftragen?

Natürlich fragen sich viele Menschen, warum Sie trotz der anfallenden Kosten überhaupt Profis mit der Umgestaltung Ihres Gartens beauftragen sollten. Schließlich könnte man dies doch auch in Eigenregie durchführen und dadurch erhebliche Kosten sparen. Hierbei sollten Sie jedoch beachten, dass die beauftragten und etwas teureren HandwerkerInnen nicht nur über eine Ausbildung und daher über fundierte fachliche Kenntnisse, sondern auch über oftmals jahrelange Berufserfahrung verfügen. Sie selbst hingegen haben in der Regel weder besondere Kenntnisse noch Erfahrung im Bereich der Gartenplanung und deren Ausführung. Es spricht daher vieles dafür, hier nicht an der falschen Stelle zu sparen und lieber erfahrene Profis mit der Planung und Anlegung Ihres neuen Gartens zu beauftragen.

Wie viel kostet ein Landschaftsarchitekt?

Ein wesentlicher Kostenfaktor für die Umgestaltung oder Neuanlegung Ihres Gartens ist das Honorar, das für LandschaftsarchitektInnen anfällt. Diese erhalten dabei das Honorar für ArchitektInnen und IngenieurInnen. Solche Honorare können bekanntermaßen durchaus hoch sein. Tatsächlich gibt es hierfür sogar eine gesetzliche Regelung (§ 6 HOAI). Nach dieser gesetzlichen Regelung beträgt das Honorar 60,50 Euro. Hier kommen aber noch 19 Prozent gesetzliche Mehrwertsteuer hinzu. Insgesamt muss daher mit Kosten von 72 Euro pro Stunde Arbeit gerechnet werden. Angesichts der recht hohen Stundensätze sollten Sie unbedingt vorher Kostenvoranschläge anfordern. So finden Sie die anfallenden Stunden und die daher anfallenden Kosten heraus, damit Sie einen Eindruck von den zu erwartenden Kosten erhalten und keine bösen Überraschungen erleben. Zudem sollten Sie darüber nachdenken, sich an selbstständige GartenplanerInnen zu wenden. Sie arbeiten in der Regel etwas günstiger als LandschaftsarchitektInnen, sind aber oftmals kein Stück schlechter. Allerdings müssen Sie bei guten selbstständigen Gartenplanern ebenfalls mit Stundensätzen um 50 Euro rechnen. Man findet sie auch unter dem Begriff „Garten- und Landschaftsbau“.

Wie viel kostet die Planung und wie viel die Ausführung?

Besonders interessant ist für die Kunden oftmals auch die genaue Aufschlüsselung der Kosten. Hier zeigen wir Ihnen nun, wie sich die Gesamtkosten auf die Teilbereiche der Planung des Gartens und der anschließenden Ausführung verteilen. Wichtig ist jedoch, dass es sich hier nur um grobe Richtwerte handelt. Im Einzelfall kann sich die Verteilung auf die beiden Bereiche Planung und Ausführung durchaus unterscheiden. Sie sollten daher immer mit den ausführenden HandwerkerInnen über die genaue Kostenverteilung sprechen. 

Grob lässt sich dabei sagen, dass die Kosten für die Planung maßgeblich von der Größe des zu planenden Gartens und von Ihren konkreten Vorstellungen abhängen. Je detaillierter Ihre Vorstellungen bereits sind, desto weniger Zeit braucht die Planung und desto günstiger wird die Planung auch ausfallen. Umgekehrt gilt, dass die Planung umso teurer wird, desto größer das Grundstück ist. Im Allgemeinen kann hier mit Kosten von etwa 400 bis 1.000 Euro für die Grobplanung und zusätzlich von mindestens 1.000 Euro für die genaue Planung von Bepflanzung und Ähnlichem. 

Auch die genauen Kosten für die Ausführung hängen natürlich stark vom Einzelfall ab. Berücksichtigt werden müssen insbesondere Materialkosten, die Kosten für den Einsatz von großen oder kleineren Maschinen wie Lastern oder Baggern und die Lohnkosten für die arbeitenden HandwerkerInnen. Grob kann hier mit etwa 50 Euro pro Stunde gerechnet werden. Die Kosten für die Ausführung übersteigen die für die Planung anfallenden Kosten daher meist deutlich. Das gilt insbesondere, wenn Sie Arbeiten ausführen lassen, die lange Zeit beanspruchen oder Sie besonderes und daher teures Material verwenden möchten. Als Richtwert kann man sich darauf einstellen, dass die Planungskosten ungefähr 10 bis 20 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.

Mit welchen Vorarbeiten kann man Kosten sparen?

Mit Sicherheit fragen Sie sich, wie Sie die anfallenden Kosten reduzieren können. Tatsächlich gibt es einige Möglichkeiten, wie Sie durch eigene Vorarbeiten einiges an Kosten für Ihren Garten sparen können. Besonders sinnvoll kann Eigeninitiative bei Arbeiten sein, die viel Zeit in Anspruch nehmen aber wenig anspruchsvoll sind und kein besonderes Wissen oder Erfahrung voraussetzen. Dazu gehören beispielsweise das Roden von Sträuchern oder auch das Entfernen von Schutt oder alten Wegen. Auch abschließende Arbeiten wie das Bepflanzen der angelegten Beete können Sie unter Umständen selbst übernehmen.

Allerdings sollten Sie sich nicht überall selbst ans Werk machen. Es gibt auch eine Reihe von Aufgaben, bei denen Sie lieber die Profis beauftragen sollten. Insbesondere bei anspruchsvollen Aufgaben, die Fachkenntnisse und Erfahrung erfordern. Dazu gehören unter anderem:

Diese sollten Sie lieber den HandwerkerInnen überlassen, da Sie diese ansonsten unter Umständen sogar mehr behindern, als dass Sie ihnen wirklich helfen. Darüber hinaus sind bei diesen Arbeiten Stabilität, eine saubere Ausführung und Frostsicherheit extrem wichtig. Eine professionelle Ausführung spart deswegen langfristig viel Geld und vermeidet Stress.

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