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Auftraggeber Garten und Balkongestaltung

Gartenstile – wie gestalte ich meinen Garten?

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Individuelle Gartenstile

Der eine möchte es lieber natürlich und zwanglos, der andere modern oder rustikal. Auch grillen auf dem Balkon und im Garten ist bereits wieder ein großes Thema. Die Möglichkeiten der verschiedenen individuellen Gartenstile sind entsprechend vielfältig. Wir möchten Ihnen fünf beliebte Gartenstile vorstellen, um Ihnen die Entscheidung Ihrer Gartengestaltung ein Stück weit zu erleichtern.

Heute gibt es unglaublich viele Gestaltungsideen und moderne Gartentrends, die sich natürlich auch im eigenen Garten größtenteils problemlos umsetzen lassen. Allerdings lässt diese Vielfalt wiederum viele Hobbygärtner unschlüssig werden, für welche Art von Gartenstil sie sich letztendlich entscheiden sollen. Das ist ja auch wirklich keine einfache Entscheidung, schließlich kann man Gartenstile nicht mal eben so wieder abändern. Da muss die Entscheidung also schon wohl überlegt sein.

Englische Blumengärten

Die englische Gartenkunst widmet sich besonders der dicht wuchernden Staudenrabatten sowie den kunterbunt gemischten Beeten mit verschiedensten Pflanzenarten von Sträuchern bis zu Zwiebelpflanzen. Jedes Jahr finden in England Tage der offenen Gärten und Gartenfestivals statt. Das milde Klima sorgt dafür, dass Pflanzen besonders gut gedeihen.

Staudenrabatten

Gut geplante Staudenrabatte machen Hobbygärtnern auch langfristig große Freude. Hier harmonieren die Farben, die Pflanzen bilden tolle Kontraste und auch die Wuchshöhen sind optimal aufeinander abgestimmt.

Gemischte Beete

In vielen kleinen Gärten kann man selten mehr als eine Ecke in einer bestimmten Farbe gestalten. Ansonsten bieten sie meist ein abwechslungsreiches Nebeneinander von Stauden, Zwiebelpflanzen, Einjährigen, Sträuchern und Bäumen in allen Farben, Größen und Formen. In gemischten Beeten können Sie nahezu jede Pflanze unterbringen, die Ihnen gefällt.

Winterharte und frostempfindliche Einjährige sind ideale Lückenfüller für die ersten Jahre eines gemischten Beetes. Die frostempfindlichen Einjährigen setzt man im Frühsommer, sobald die Frostgefahr eintritt, in die letzten Lücken. Die harten Einjährigen im Winter kann man schon früher aussäen, sie sollten aber immer dünn gesät werden.

Zwiebelpflanzen sorgen für eine zusätzliche Farbenpracht, so zum Beispiel Lilien. Auch Narzissen sind eine tolle Möglichkeit Ihren Garten im Frühling zu verschönern.

Beete mit Einjährigen im Winter

Wenn Sie eine gewisse Vorliebe für leuchtende und jährlich verändernde Farben haben, können Sie auch ein ganzes Beet mit winterharten Einjährigen bepflanzen. Schon ein paar Samentütchen machen Ihren Garten kunterbunt. Säen Sie die Samen nicht zu früh aus: Sie keimen erst, wenn der Boden warm genug ist und können bei feuchtem Wetter sogar faulen. Wenn Sie in einer eher windigen Gegend wohnen, empfiehlt es sich, halbhohe winterharte Einjährige zu wählen.

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Gärten ganz zwanglos

Wenn Sie einen eher zwanglosen Garten in Erwägung ziehen, empfehlen sich englische Cottage-Gärten oder naturnahe Gärten für eine wohltuende Atmosphäre.

Cottage-Gärten

Die typischen Elemente im Cottage-Garten sind versteckte Gartenlauben, rustikale Spaliere mit duftenden Kletterpflanzen und bunte Beete mit Blumen, Früchten und Gemüse. Auch Eiben und Ligustersträuche sowie Armillarsphären mit konzentrischen Ringen sind nicht nur für Ihre Vögel im Garten attraktiv.

Neben Stangenbohnen, die Ihr Beet zusätzlich bereichern und für einen schönen Hintergrund sorgen, werfen Sie noch einen Blick auf folgende Apfel- und Birnenbäume:

Apfelsorten:

  • Cox-Orange
  • Boskopp
  • Elstar
  • Rheinischer Winterrambur
  • Gravensteiner

Birnensorten

  • Conference
  • Gute Graue
  • Gute Luise
  • Pastorenbirne

Naturnahe Gärten

Wenn Sie sich für einen naturnahen Garten entscheiden, haben Sie keine großartigen Verwilderungen. Ein lockeres Baumkronendach bietet schattige Plätze für vielfältige Pflanzen von Hasenglöckchen bis Azaleen. Passende Gartenelemente sind hier gewundene, rustikale Wege zwischen Gartenbereich und “Alpenwiesen” mit kleinwüchsigen Zwiebelpflanzen in kurzen Gräsern. Einen Weg pflastern im eigenen Garten schafft noch zusätzliche Kontraste. Wenn Sie eine Hanglage habe, machen sich diese dort besonders gut.

Wildblumen brauchen Sie, um viele Insekten anzulocken. Es gibt hier spezielle Wildblumenmischungen, die am besten im Frühjahr ausgesät werden. Die meisten Arten säen sich danach selbst wieder aus.

Angenehme und beruhigende Klänge

Vom Rascheln der Blätter bis zum angenehmen plätschern vom Springbrunnen und Wasserläufen – auch kann ein Garten eine tolle Geräuschkulisse schaffen. Manche Pflanzen sind besonders geeignet, schon bei ganz leichtem Wind, hört man die Blätter rauschen. Beispielsweise sind lange Gräser und Bambus optimal geeignet. Ein zu beiden Seiten mit Bambus bepflanzter Kiesweg wäre beispielsweise eine schöne Idee für Ihren Garten. Auch können Sie beruhigende Windspiele an Ihren Baum hängen.

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Mediterrane Gärten

Selbst die kleinsten Ecken lassen sich mit mediterranen Pflanzen, farbigen Wänden und Metallmöbeln individuell gestalten.

Mediterrane Pflanzen

Früh blühende Zwiebel – und Knollenpflanzen entfalten ihre Blüten, sobald die eher kalte Luft im Vorfrühling entsprechend weicht, während die Einjährigen schnell austreiben. Zu den Pflanzen des Mittelmeeres gehören:

  • Rosmarin
  • Rispelstrauch
  • Zistrose
  • Lorbeer
  • Oliven
  • Feigen
  • Zwergpalmen
  • Italienische Zypresse

Pflanzen, die einen Silberfarbton aufweisen, wie strauchige und krautige Beifußarten vertragen das heiße, trockene Klima besser als Pflanzen mit grünen Blättern. Gleiches gilt auch für Pflanzen mit leicht behaarten Blättern, zu den bekanntesten zählen Wollziest und Zistrosen.

Warme Terrassen

Breite Terrassen mit edlen Steinbrüstungen sind ganz besondere “Wohnräume” und optimale Standorte für Pflanzen in allen Arten von Pflanzgefäßen. Diese platzieren Sie am besten im Halbschatten, wo sich die Erde nicht zu sehr aufheizt und Sie sie nicht ständig gießen müssen.

Hohe Bäume bieten zur Blütezeit im späten Frühjahr und im Frühsommer einen wunderschönen Anblick und spenden zudem einen angenehmen Schatten für einen Ruheplatz in Ihrem Garten. Wenn Ihre Waldrebe zu sehr wuchert, kann man sie nach der Blüte zurückschneiden.

Japanische Gärten

Die Gestaltung mit japanischen Elementen liegt vollkommen im Trend. Ein Japanischer Garten ist nicht nur ein schön gestaltetes Stück Grün, welches mit Rasen, Bäumen, Pflanzen, Blumen und eventuell noch einem Teich ausgestattet ist. Ein Japanischer Garten steht auch für mehr – hier handelt es sich um Philosophie, die sich an den Prinzipien des Taoismus oder des Ying und Yang orientiert. Wichtig sind hier vor allem die Stichworte Entspannung, Harmonie, Ruhe und Achtsamkeit. Ein Japanischer Garten ist oftmals in Stadtparks, an buddhistischen Tempeln, alten Schlössern oder auch auf Gartenausstellungen zu sehen.  

Die wichtigsten Bestandteile eines Japanischen Gartens sind folgende:

  • Kies
  • Steine
  • Moos
  • Wasser und Bäume.

Für das fernöstliche Flair werden vor allem typisch japanische Pflanzen, größtenteils Bambus, Rhododendron, Azaleen, Gräser, Fächerahorn und je nach Größe des Gartens auch Kirschbäume gepflanzt.

Nachdem vorher sorgfältig der passende Standort überlegt wurde, werden die verschiedenen Pflanzen in die Erde gesetzt. Danach wird der Kies auf den Beeten verteilt und es werden kleine Steingruppierungen angelegt. Sehr ansprechend wirkt ein Japanischer Garten, wenn in den Kies wellenförmige Muster geharkt werden. Über einen kleinen Teich sollte ein typisch Japanischer Garten auch verfügen, denn Wasser hat bekanntlich ja eine überaus beruhigende und entspannende Wirkung. Eine gebogene Brücke, eine Bank in der ruhigsten Ecke des Gartens und vielleicht ein wenig asiatisches Kunsthandwerk oder ein gemütliches Teehaus: da sind Ihnen keine Grenzen gesetzt.

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