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8 Weihnachtspflanzen und Blüten für die Feiertage

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Weihnachtspflanzen und -blüten zur Dekoration

Letzte Aktualisierung am

Neben Weihnachtskugeln, Christstollen und Zimtsternen gehören auch besondere Weihnachtspflanzen und Blüten zur besonderen weihnachtlichen Stimmung. Mit dem Weihnachtsstern, dem  Weihnachtskaktus oder Barbarazweige sowie Christrosen beleben Sie Ihre vier Wände nochmal richtig. 

Nicht nur immergrüne Pflanzen sind zu Weihnachten alleine wegen dem Tannenbaum ein Muss – es gibt auch einige weitere individuelle Möglichkeiten, Ihre Wohnung aufzuhübschen. Auch sind Pflanzen und Blüten zur Weihnachten eine schöne Geschenkidee. Hier erfahren Sie alles über die schönsten Weihnachtspflanzen und welche Pflege sie brauchen, damit sie auch lange so lebendig wirken wie zu Anfang. 

1 Der traditionelle Weihnachtsstern 

Weihnachtssterne

Falls Sie noch ein Weihnachtsgeschenk benötigen – Der Weihnachtsstern ist womöglich einer der bekanntesten und beliebtesten unter den Weihnachtspflanzen. Wegen seiner farbigen Hochblätter sticht er direkt ins Auge und lässt sich mit anderen dekorativen Weihnachtsaccessoires super kombinieren. Den Weihnachtsstern erhält man entweder im klassisch festlichem Rot, aber auch in Weiß, Gelb oder Rosa. 

Mit der richtigen Pflege kann die Weihnachtspflanze sogar bis Ostern blühen. Hierzu benötigt sie eine normale Zimmertemperatur ohne kalte Zugluft sowie eine wöchentliche Düngung. Sie können zusätzlich im Frühjahr Ihren Weihnachtsstern auch zurückschneiden und ins Beet setzen. Wenn Sie im Herbst die Pflanze dann wieder hereinholen und sie in einen Raum ohne künstliches Licht stellen, kann sie sogar auch wieder im darauffolgenden Jahr blühen. 

2 Die beliebte Amaryllis 

Amaryllis oder auch Ritterstern genannt.

Ebenfalls sehr populär in der Weihnachtszeit ist der Ritterstern, auch Amaryllis genannt. Die Amaryllis besitzt einen bis zu 30 Zentimeter großen Blütenstand und blüht in der Regel im Dezember auf – dementsprechend passt auch sie optimal zur Weihnachtszeit. Mit ihren beinahe 600 Zuchtformen bietet die Amaryllis die verschiedensten Blütenfarben – von Dunkelrot bis strahlend Weiß. 

Während ihrer Blütezeit sollte der Ritterstern immer gut mit Wasser versorgt sein – dazu einen Untersetzer verwenden, sodass die Pflanze das benötigte Wasser mit ihren Wurzeln aufsaugen kann. 

Info: Wenn der Ritterstern verblüht ist, schmeißen Sie ihn nicht gleich weg. Gießen und düngen Sie die Pflanze nach der Blütezeit weiterhin in regelmäßigen Abständen. Im September können Sie ihn dann etwas kühler stellen und ihn trocken halten, bis zum Dezember treibt sie dann wieder neue Blüten aus.

3 Der einfache Weihnachtskaktus

Weihnachtskaktus

Die Blüten von Weihnachtskakteen leuchten in den Farben Pink über Rot bis Gelb und Weiß und erblühen auch in der Weihnachtszeit. Wie es bei vielen Kakteen der Fall ist, benötigt auch der Weihnachtskaktus nicht besonders viel Pflege. So eignet sich diese Weihnachtspflanze besonders für diejenigen, die in dieser Zeit besonders gestresst sind. 

Der Weihnachtskaktus sollte nicht direkt über dem Heizkörper stehen wegen seines empfindlichen Wurzelwerks und lediglich in regelmäßigen Abständen gegossen werden. Die Blüten der Pflanze sind von der Wärme abhängig: Tragen neue Pflanzen mit der Zeit gelbe oder orange Blüten, kann dessen Farbe zu Rosa wechseln, wenn die Temperatur über 15° C steigt.

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4 Stechpalmen für draußen

Stechpalmen

Neben Ihren Zimmerpflanzen können Sie Ihren Vorgarten oder Balkon auch ein wenig verschönern – hierzu eignet sich die Stechpalme besonders in der Weihnachtszeit. Gerade in der Winterzeit sieht der Garten häufig eher trüb aus, hier sorgt die Stechpalme mit ihren dunkelgrünen Blättern und den roten Beeren für einen echten Hingucker. 

Die Zweige der Stechpalme wirken als Kränzchen oder Gesteck mit anderen Pflanzen sehr festlich und kann auch sehr gut zum Basteln und Schmücken verwendet werden. Vorsicht ist jedoch bei kleinen Kindern und Haustüren geboten – die kleinen Beeren sowie die Blätter sind sehr stark giftig. Wie der Weihnachtskaktus benötigt auch die Stechpalme nicht viel aufwendige Pflege: Die Pflanze muss einmal im Jahr gedüngt und nach Bedarf zurückgeschnitten werden.

5 Ähnlich wie die Pfingstrose – Kamelie 

Kamelie

Die Kamelie kann im Freiland bis zu -15 Grad ohne Probleme durchhalten, im Haus als Zimmerpflanze ist sie allerdings eher empfindlich und kann schnell verblühen, wenn es zu warm wird. Viel wärmer als 15 Grad sollte es demnach nicht werden, nur so kann die Kamelie auch bis zu fünf Wochen über Feiertage in ihrer Pracht blühen.

Achten Sie bei der Pflege darauf, dass Sie diese regelmäßig gießen. Wichtig ist hierbei, dass das Wasser kalkarm – im besten Fall kalkfrei – ist, sie reagiert sehr empfindlich auf Kalk. Wenn Sie dies einhalten, wachsen bei Ihrer Kamelie bis zu 15 Zentimeter große Blüten. 

6 Vom Obstbaum hergeholt – der Barbarazweig

Barbarazweig

Traditionelle werden die sogenannten Barbarazweige Anfang Dezember von Obstbäumen abgeschnitten und in eine mit Wasser gefüllte Blumenvase gestellt. Bei normaler bis warmer Zimmertemperatur fangen die abgeschnittenen Kirschzweige an zu keimen und sind passend zu Weihnachten in voller Blüte präsent. 

Aber nicht nur der Barbarazweig ist an Weihnachten ein Highlight in den eigenen vier Wänden: Auch können Sie andere Äste von Obstbäumen wie Apfel, Pflaume oder eben auch Birke und Haselnuss für die weihnachtliche Dekoration verwenden.

7 Wunderschön und giftig – Christrosen 

Christrosen

Die zur Weihnachtszeit omnipräsente und giftige Christrose trägt schneeweiße Blüten über dunkelgrünem Laub. Sie gilt im Christentum als Symbol des Lichts und gehört damit zur Adventszeit. In ihrer Heimat in den Alpen, dem Apennin und dem Balkan blüht sie allerdings in der Regel erst im Februar. 

Wenn die Christrose anfängt zu blühen, ist auch Weihnachten nicht mehr weit weg – sogar bei Schnee und Eis blüht sie ausgiebig. Damit sie auch weiterhin so schön bleibt, ist die besondere Pflege unabdinglich. Stellen Sie dazu Ihre Christrosen in einen kühlen Raum, sie verträgt nämlich keine Wärme. Außerdem reagiert sie bei Staunässe empfindlich und sollte dementsprechend nur mit Vorsicht gegossen werden. 

8 Die romantische Mistel

Mistelzweig

Wenn im Herbst und Winter das Laub komplett gefallen ist, kommt schließlich die Mistel zum Vorschein. In den Baumkronen fest verankert, wächst die schöne Mistel mit ihren weißen Beeren und dem hellen, gelblich-grünen Laub. Aber sie ist auch zäh, sie schafft es sogar in luftiger Höhe zu überleben. 

Dass sie schmarotzt und sich von fremdem Pflanzensaft ernährt, mag man ihr gar nicht übelnehmen. Der Mistel werden traditionell besondere Kräfte zugeschrieben: Sie soll heilen, aber auch fruchtbar machen. Dazu gehört zum Brauch, sich unter einem Mistelzweig küssen. Neben dieser Tradition ist die Mistel aber auch ein echter Hingucker zur besinnlichen Weihnachtszeit. 

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