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Im Schwedenhaus ein neues Wohngefühl erleben

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Ein Fertighaus als Schwedenhaus

Letzte Aktualisierung am 23. April 2020 von Johanna Menke

Leben wie die Kinder von Bullerbü, wie Pippi Langstrumpf oder Michel aus Lönneberga – moderne Häuser, wie das skandinavische Schwedenhaus gehören mittlerweile zu den beliebtesten Haustypen in Deutschland. Weshalb? Häuser im schwedischen Stil bieten die optimale Kombination aus Landleben, einem klassischen Charme aber auch dem aktuellen Trend.

Das Schwedenhaus bietet aber nicht nur eine tolle Außenansicht, sie bestehen auch aus Holz, einem nachwachsenden Baustoff. Vor allem auf lange Sicht schonen Schwedenhäuser zudem Ihr Portmonnaie , weil die Bewohner des Hauses weniger heizen müssen. Holz kann selber dämmen und ist demnach überaus energieeffizient.

Woher kommt das Schwedenhaus?

Den Ursprung des Schwedenhauses kommt aus dem südschwedischen Småland. Aber nicht nur in an diesem Ort, sondern nahezu im gesamten Land ist es traditionell im sogenannten Falunrot gestrichen, auch “Schwedenrot” genannt. Der Name kommt ursprünglich von der Ortschaft Falun, das etwas nördlich von Småland liegt. Im 16. Jahrhundert wurde der Farbton in Falun entwickelt. Es besteht aus einer Beimischung von Produktresten, die beim Kupferbergbau anfielen. Schwedenhäuser haben häufig eine schöne, weiße Veranda mit passenden weißen Fensterrahmen und Fensterläden. Dachformen wie das Satteldach oder manchmal auch das Mansarddach sind außerdem typisch für schwedische Gebäude.

Das Farbgemisch sorgt außerdem für eine gute Haltbarkeit des Holzes und bietet demnach einen zusätzlichen Schutz. Im Gegensatz zu anderen Holzschutzmitteln, war Fabunrot also grundsätzlich haltbarer und auch günstiger. Heute setzen Hersteller für den Außenanstrich auf einen modernen Anstrich, da sich diese hochwertig entwickelt haben und entsprechend eine noch bessere Wirkung auf die Haltbarkeit haben, als das klassische Fabunrot.

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Die unterschiedlichen Farben

Wenn Sie durch Schweden fahren, sehen Sie aber mittlerweile auch ganz andersfarbige Schwedenhäuser. Schwedenhaus-Besitzer setzen heute nun auch auf kräftige Farben wie gelb, grün oder blau. Besonders in den ländlichen Gebieten bieten die unterschiedlichen Farbanstriche der Schwedenhäuser viel Abwechslung und Charme.

Schwedenrot

Die Farbe Falunrot ist ohne Zweifel der absolute Klassiker unter den Schwedenhäusern und irgendwie auch eine Art Symbol für das Land. Die rote Farbe sorgt für ein erdrotes Landschaftsbild bei trockener Witterung, bei Feuchtigkeit entstehen dunkelrote Nuancen. Heute gibt es diese besondere Farbe auch als Öl- und Acrylfarbe sowie in einigen anderen Varianten.

Schwedengelb

Mittlerweile ist das Schwedenhaus auch häufiger in einem hell- bis Maisgelb zu finden. Damals galten diese Häuser im Schwedengelb als gehobener und sollten als Steinhäuser nachvollzogen werden. Wer sich für diesen Anstrich entscheidet, erhält einen ausgesprochen freundlich und fröhlichen Eindruck des Hauses.

Schwedenweiß und Schwedengrau

Meist werden hier angenehme Naturfarben, wie ein entsprechendes Naturweiß für den Außenanstrich von Schwedenhäusern verwendet. Für die Verkleidung der Veranda, der Dachgauben, der Fensterrahmen und Dachüberstände werden strahlende schneeweiße Farben verwendet. Weiße Häuser findet man in den meisten Fällen in Norwegen. Sie wirken edel und stimmungsaufhellend und verstärken einen tollen Blickfang für das Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus besonders in den ländlichen Gebieten.

Auch graue Farben spielen wetterabhängig mit entsprechenden besonderen Lichteffekten. Oft werden hier Perl- oder Stahlgrau verwendet. Aber auch dunklerer Töne haben einen tollen Effekt, ganz besonders im Winter wenn Schnee fällt.

Schwedenblau

Ein kühler Blauton am Schwedenhaus schimmert meistens ein wenig grau, was ein natürliches Landschaftsbild noch mal verstärkt betont. Aber auch hellblaue Farben eignen sich gut für Schwedenhäuser und bewirken eine besonders luftige und frische Erscheinung. Entscheiden Sie sich für ein angenehmes Enzianblau, strahlt Ihr Haus wie ein wolkenloser Himmel.

Schwedengrün

Ab und zu findet man auch Schwedenhäuser im gemütlichen Moosgrün. Diese Grüntöne  passen sich der Umgebung zwischen Bäumen, Sträuchern und Grünflächen perfekt an und bieten demnach einen sehr natürlichen Look. Mit einen Schwedengrün wird häufig Ruhe und Entspannung empfunden, die natürlich durch die ländliche Atmosphäre noch mal verstärkt wird. Eine alternative zum Moosgrün sind Oxid- oder Umbra-Grün für Ihre Außenfassade.

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Bildquelle: Lars Johansson/stock.adobe.com

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