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Laminat verlegen: Anleitung zum selber machen

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Wie man Laminat ganz einfach selbst verlegen kann

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Holzatmosphäre zum günstigen Preis – Laminatfußboden

Laminat ist nicht nur preiswert, pflegeleicht und äußerst resistent gegen Abnutzung, es lässt sich auch recht einfach selber verlegen. Da Laminat in unzähligen verschiedenen Farben und Mustern verfügbar ist, imitiert es nicht nur die Holzstruktur von Fichte oder Buche, sondern auch hochwertige Hölzer wie Mahagoni oder Kirschbaum. Auf diese Weise können Sie sich zum günstigen Preis ein exklusives Ambiente ins Wohnzimmer holen oder die Terrasse in Ihrem Garten neu gestalten. Wir zeigen Ihnen, welche Verlegerichtung passt und wie man Laminat selber verlegt!

Laminat verlegen geht nur mit guter Vorbereitung

Eine gründliche Vorbereitung der Arbeit hilft bei der fehlerfreien Laminatverlegung und erhöht die Haltbarkeit. Bevor Sie Ihr Laminat verlegen, sollten Sie folgende Vorkehrungen treffen:

  • das Laminat zwei Tage lang am Verlegeort lagern
  • Raumklima bei der Verlegung sollte bei 20 Grad Celsius liegen
  • Unterboden muss sauber, trocken und eben sein. Eventuell müssen Sie den Boden entsprechend vorbereiten
  • Nicht auf Teppich verlegen

Halten Sie das wichtigste Werkzeug bereit, um Ihren Laminatboden auszulegen:

  • Kreissäge, Stichsäge oder Handsäge
  • Meterstab, Bleistift, Winkel
  • Abstandkeile

Neben den Paneelen verarbeiten Sie zudem

  • Sockelleisten
  • Profile für die Abschlüsse und Übergänge
  • Dampfbremsfolie
  • Rippenpappe oder Schaumstoff für die Trittschalldämmung
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Erster Schritt zum neuen Laminatboden – der Untergrund

Laminatböden verlegt man oft schwimmend. Dabei klebt man das Laminat nicht auf den Unterboden, sondern verlegt es ohne Befestigung. Der Boden wird vor dem Auslegen gesäubert und vollständig ausgeglichen. Kommt der Laminatboden auf Estrich, müssen Sie eine Folie als Dampfbremse auslegen. Diese führen Sie jeweils einige Zentimeter an den Wänden hoch und bilden so eine Wanne. Danach rollen Sie die Trittschalldämmung aus.

Laminat-Verlegerichtung lässt Räume unterschiedlich wirken

Eine richtige Verlegerichtung gibt es nicht. Wenn der Raum aber optisch größer und länger wirken soll, lohnt sich eine Verlegung der Laminat-Paneele parallel zur primären Lichtquelle, also für gewöhnlich zum Fenster. Verlegt man das Laminat quer zur primären Lichtquelle, hebt das die Struktur des Bodens hervor. Die empfohlene Verlegerichtung hängt immer vom Aussehen des Bodens ab – ganz egal ob Laminat, Parkett oder Vinylboden. Um eine gute Entscheidung zu treffen lohnt sich eine Absprache mit dem Bodenleger Ihrer Wahl. Die Unterschiede der verschiedenen Verlegerichtungen kann man am besten auf Fotos sehen, deswegen haben wir hier einige Beispiele für Sie:

Sehr große Wohnküche mit Laminat in Verlegerichtung längs/parallel zur Raumlänge und Hauptlichtquelle

Verlegerichtung parallel zur langen Raumseite und Hauptlichtquelle

Eine Wohnküche mit Laminatboden, der Quer zur Hauptlichtquelle verlegt wurde

Verlegerichtung quer zur langen Raumseite und Hauptlichtquelle

Diagonale Laminat-Verlegerichtung

Laminatverlegung von der ersten bis zur letzten Reihe

Die erste Reihe

Die Paneelen eines Laminatbodens sind mit Nut und Federn ausgestattet, durch die sie ineinander gesteckt werden. Verlegen Sie die ersten Laminat-Paneele entlang einer Wand, indem Sie jedes Paneel mit dem nächsten zusammenstecken. Wandvorsprünge zeichnen Sie mit einem Winkel auf eine Paneele auf, um diese auszusägen. Achten Sie beim Auslegen darauf, mindestens zehn Millimeter Abstand zur Mauer zu halten. Denn die so entstehende Dehnungsfuge sorgt dafür, dass sich der verlegte Boden bei Temperaturschwankungen ausdehnen kann und nicht wölbt. Das letzte Brett in der ersten Reihe müssen Sie zuschneiden, bevor Sie es einbauen können.

Die zweite Reihe

Die zweite Reihe beginnen Sie mit dem Reststück des Zuschnitts. Der Versatz der Stirnseiten aneinander liegender Paneelen sollte mindestens 40 Zentimeter betragen. Nach dem Verlegen der zweiten Reihe stecken Sie Abstandskeile in die Dehnungsfuge zur Wand, um den Abstand zu sichern. Danach fahren Sie fort, Reihe für Reihe zu verlegen.

Die letzte Reihe

Für die letzte Reihe müssen Sie die Paneelen längs zuschneiden. Auch hier gilt es, die Dehnungsfuge mit einzuberechnen.

Problemzonen Türzargen und Übergänge

Damit der Laminatboden auch unterhalb der Türzarge gleichmäßig ausgelegt werden kann, müssen Sie mit einer Feinsäge die Türzarge etwas kürzen. Hierfür legen Sie eine Paneele neben die Zarge auf den Boden und sägen auf Höhe ihrer Oberkante die Türzarge weg. Jetzt können Sie das Laminat einfach unter der Zarge weiter führen.

Wenn Sie Ihr Laminat zwischen zwei Räumen verlegen, brauchen Sie ein Übergangsprofil aus Metall oder Holz. Das Profil legen Sie einfach über die Lücke zwischen den beiden Laminatflächen.

Nach der Laminatverlegung – die Fußleisten

Wenn der Laminatboden vollständig ausgelegt ist, dann passen Sie die Fußleisten ein. Die Leisten werden entweder mit Nägeln an der Wand befestigt oder mit einem Heißkleber festgeklebt. An den Ecken der Wände müssen die Leisten in Gehrung geschnitten werden, um einen sauberen Abschluss zu bilden. Mit der letzten Leiste ist Ihr Laminatboden verlegt und Sie können Ihr neues Raumerlebnis genießen. Ganz gleich, ob Renovierung oder Neubau, Laminat kann jederzeit eine moderne Wohnatmosphäre schaffen. Keine Zeit? Alternativ kann auch ein Bodenleger beim Laminat verlegen Abhilfe schaffen.

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Bildquellen:
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