LADE

Tippen Sie, um zu suchen

Dienstleister Sicherheit

Hochsommer
So schützen Sie sich vor der Sonne

Teilen
Handwerker im Dachstuhl arbeitet in der Sonne

Bei den aktuellen Temperaturen kann man dem Sommer und der Sonne beinahe nicht entkommen und verbringt seine Zeit am liebsten im Garten, am See oder im Freibad – allerdings vergessen nach wie vor viele Menschen das richtige Eincremen, um sich optimal vor der Sonneneinstrahlung zu schützen. Das gilt nicht nur für Sonnenanbeter, die ihre freie Zeit draußen verbringen, sondern auch für Menschen, die im Freien arbeiten. Gerade in der Baubranche kommt es häufig zu Sonnenbrand bei den Handwerkern. Nicht zu vergessen ist, dass unzureichender Sonnenschutz schwere Spätfolgen wie Hautkrebs mit sich bringen kann. 

Wie lang ungeschützt in der Sonne?

Prinzipiell besitzt die Haut für eine kurze Zeit einen Eigenschutz vor der gefährlichen UV-Strahlung der Sonne. Wie lange man sich ungeschützt in der Sonne aufhalten kann ohne sich einzucremen, ist abhängig vom eigenen Hauttyp. Bei helleren Hauttypen erlischt der Eigenschutz bereits nach ein paar Minuten. Im besten Fall sollte die Sonnencreme allerdings etwa eine halbe Stunde, bevor man sich in die Sonne begibt aufgetragen werden, damit diese schon etwas einziehen und ihre volle Schutzwirkung entfalten kann.

Viele Menschen gehen außerdem davon aus, dass man sich nach dem Eincremen nicht mehr bräunen könnte. Dabei handelt es sich allerdings um einen Irrglauben, denn auch eingecremte Haut nimmt nach einiger Zeit Farbe an, nur eben etwas langsamer. Außerdem vermeidet man einen Sonnenbrand, bei dem sich die gebräunte Haut nach ein paar Tagen ohnehin abpellt.

Sonnencreme auftragen

Sobald man weiß, dass man sich für etwas Zeit in der Sonne aufhalten wird, sollte man sich richtig eincremen. Nicht umsonst sagt man “die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand”. Das Bewusstsein den Spätfolgen gegenüber wie Hautkrebs ist zwar in den vergangenen Jahren gestiegen, den Sonnenschutz nehmen viele Menschen allerdings immer noch nicht ganz ernst. Hier ein paar Tipps, um sich richtig einzucremen.

Tipps fürs richtige eincremen:

  • Sonnenschutz wirkt nicht direkt: Nicht erst in der Sonne eincremen, sondern etwa eine halbe Stunde vorher
  • Je nach Länge des Aufenthalts in der Sonne den richtigen Lichtschutzfaktor auswählen: Mit Lichtschutzfaktor 50 kann man sich natürlich länger in der Sonne aufhalten als mit Lichtschutzfaktor 20. Mit einem höheren Lichtschutzfaktor sind Sie also auf der richtigen Seite
  • Gründlich eincremen: Lassen Sie keine Körperstelle aus und cremen Sie auch dicht an den Rändern Ihrer Kleidung ein, sodass keine ungeschützten Stellen übrig bleiben. Im besten Fall einfach auch unter der Kleidung eincremen, bevor Sie das Haus verlassen
  • Genug Sonnencreme verwenden: Achten Sie auf eine ausreichende Menge an Sonnencreme. Große Körperstellen wie beispielsweise der Bauch benötigen auch eine dementsprechende Menge an Sonnencreme. Auch im Gesicht sollte gründlich eingecremt werden, denn der Sonne zugewendete Körperteile wie die Nase oder die Stirn verbrennen schnell
  • Regelmäßig nachcremen: Tragen Sie Sonnencreme bei längeren Aufenthalten in der Sonne lieber einmal zu oft als einmal zu wenig auf. Achten Sie also darauf den Sonnenschutz regelmäßig zu erneuern. Vor allem, wenn die Haut noch gar nicht vorgebräunt ist, sollten Sie bereits 30 Minuten nach dem ersten Eincremen erneut Sonnencreme auftragen

Vor der Sonne schützen: Schatten und Kleidung

Gerade in der Mittagszeit sollte man sich keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Doch welchen Schutz können Schatten und Kleidung bieten, wenn es sich nicht ganz vermeiden lässt, im Freien zu arbeiten?

Helle Kleidung bietet meist keinen zuverlässigen Schutz vor der UV-Strahlung. Wollen Sie sich mit Ihren Klamotten vor der Sonne schützen, kann das nur Kleidung, die aus dunklem Stoff hergestellt oder aber dicht gewebt wurde. Zusätzlich kommt es auf das Material an. Dünne Stoffe wie Baumwolle oder Leinen sind zwar leichter und daher im Sommer sehr beliebt, sie halten UV-Licht jedoch schlechter ab als dicke Stoffe wie Wolle das können.

Kleidung kann ihre Schutzfunktion einbüßen, wenn Sie nass wird.

Schatten stellt in der Regel einen zuverlässigen Sonnenschutz dar und die Einstrahlung um einen Großteil vermindern. Natürlich kommt es darauf an, was den Schatten spendet. Dichtes Blattwerk oder massive Baustoffe halten natürlich mehr UV-Strahlung ab als der Stoff, aus dem die meisten Sonnenschirme gefertigt werden.

Sonnenschutz während der Arbeit im Freien

Gerade Handwerker oder Arbeitnehmer in der Baubranche verrichten einen Großteil ihrer Arbeit häufig im Freien. Besonders hier entsteht eine risikoreiche Kombination aus Arbeit und Hitze. Sollten Sie also draußen tätig und der Sonne während der Arbeit ausgesetzt sein, müssen Sie noch einmal stärker auf einen vernünftigen Sonnenschutz am Arbeitsplatz achten.

Gewisse Arbeitsmaterialien können die UV-Strahlung der Sonne reflektieren und damit vervielfachen. Ein Beispiel wären in der Baubranche etwa Blechdächer oder spiegelnde Fassaden.

Neben dem regelmäßigen Eincremen über den Arbeitstag hinweg, sollten Sie noch folgende Dinge beachten. Der Arbeitgeber ist zusätzlich dazu verpflichtet seinen Mitarbeitern einen vernünftigen Schutz vor der Sonneneinstrahlung zu bieten. Achten Sie beim arbeiten im Freien auf folgende Dinge:

  • Nicht in der prallen Sonne arbeiten: Arbeitsplatz möglichst beschatten, dazu beispielsweise Überdachungen, Sonnenschirme oder -segel aufstellen
  • Mittagshitze meiden: Zur Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonneneinstrahlung am stärksten. In der Zeit also möglichst drinnen oder im Schatten arbeiten
  • Genug trinken: Um einem Hitzschlag oder Kreislaufproblemen vorzubeugen viel und regelmäßig Wasser trinken, um den Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen auszugleichen
  • Wenn möglich Zusatzpausen mit dem Arbeitgeber vereinbaren, beispielsweise in der Zeit der Mittagshitze
  • Haut bedecken: Mit der richtigen Arbeitskleidung und Kopfbedeckung die Haut von der Sonne abschirmen. Eine Kopfbedeckung schützt die Einstrahlung auf den empfindlichen Kopfbereich, denn auch auf der Kopfhaut kann man Sonnenbrand erleiden. Im besten Fall hat der Helm auch einen Seiten- und Nackenschutz. Arbeitskleidung sollte eine ausreichende Gewebedichte aufweisen, manche dünnen, weißen T-Shirts weisen auch nur einen kurzen Schutzfaktor auf
  • Die Augen nicht vergessen: Die UV-Strahlung kann auch für die Hornhaut der Augen schädlich sein. Dementsprechend sollte auch eine Sonnenbrille mit Lichtschutzfaktor getragen werden

Hat Ihnen der Beitrag gefallen?

2 Kommentare

  1. ertan35 6. August 2018

    …danke für die Erinnerung. Daran denkt Man ja nicht immer, wenn man drausen arbeitet. Ich bin selbst Dachdecker und arbeit gerade im Sommer viel an der frisch Luft.

    Antworten
    1. Redaktion Blauarbeit 9. August 2018

      Hallo Ertan, kein Problem, die Gesundheit geht immer vor! Gerade in so einem Rekordsommer wie in diesem Jahr, ist ein ausführlicher Sonnenschutz besonders wichtig! Also immer sorgfältig eincremen und möglichst oft im Schatten aufhalten!

      Sonnige Grüße, das Team von Blauarbeit

      Antworten

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.