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Mitarbeiter finden – Worauf muss man achten?

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Wie man neue Mitarbeiter findet und einstellt

Sie haben den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und sind endlich Ihr eigener Chef? Doch ganz alleine lässt sich nicht immer alles stemmen. Irgendwann steht man als Chef vor der wichtigen Entscheidung, ob man nicht doch noch den einen oder anderen Mitarbeiter ins Boot holen sollte.

Qualifizierte Mitarbeiter sind früher oder später für den weiteren Erfolg des Unternehmens entscheidend. Doch wie findet man sie und worauf sollte man beim Einstellen eines neuen Angestellten überhaupt achten?

Was für einen Mitarbeiter brauche ich?

Bevor man sich auf die Suche nach neuen Mitarbeitern macht, sollte man sich natürlich vorher bewusst darüber sein, welche Stelle zu vergeben ist und was genau für einen Mitarbeiter man einstellen möchte. Der erste Schritt der Personalsuche sollte also am besten die Formulierung von Anforderungen an den neuen Mitarbeiter werden. Auf diese kann man dann später auch in der Stellenausschreibung zurückgreifen. Besonders wichtig ist dabei auch die Art der Stelle, die man vergeben möchte. Entscheiden Sie sich also ob der neue Mitarbeiter Voll- oder Teilzeit oder als Minijobber beschäftigt werden soll.

Um sich über die Anforderungen des neuen Mitarbeiters bewusst zu werden, empfehlen wir ein kleines Gedankenspiel: Schreiben Sie einfach mal alle Kriterien auf, die ein Mitarbeiter, den Sie sofort einstellen würden, mitbringen sollte. So lassen sich die Anforderungen an den optimalen Kandidaten schnell eingrenzen. Denken Sie dabei nicht nur an fachliche, sondern auch an persönliche Kompetenzen des Musterkandidaten. Nur mit klaren Vorstellungen lässt sich auch ein geeigneter Bewerber finden.

Die Stellenausschreibung

Sobald Sie sich bewusst über den Musterkandidaten sind, steht der nächste Schritt an. Dann können Sie sich an die Stellenausschreibung wagen. Durch diese werden die Bewerber auf die neue Stelle aufmerksam, weshalb man bei der Stellenausschreibung auch einige Dinge beachten sollte.

Klare Formulierungen der Stelle und den damit verbundenen Aufgaben und Anforderungen machen es für Bewerber leichter sich etwas unter ihrer möglichen Tätigkeit vorzustellen und grenzen die Zahl der eintrudelnden Bewerbungen bereits ein. Um die Stelle beziehungsweise die Arbeit in Ihrem Unternehmen für Jobsuchende interessanter zu machen, sollten Sie auch einen kurzen Überblick über das Unternehmen bieten. Im Idealfall verweisen Sie auch direkt auf sich oder einen anderen Mitarbeiter als Ansprechpartner.

Achtung: Bei der Ausschreibung von Stellen sind durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) auch einige rechtliche Faktoren zu beachten. So darf die Stellenausschreibung keinerlei diskriminierende Elemente enthalten. Bewerber dürfen also beispielsweise nicht aufgrund ihres Geschlechtes, Alters, ihrer Sexualität, Herkunft oder Religion benachteiligt werden. Seien Sie grundsätzlich offen bei der Personalsuche.

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Die Einladung der geeigneten Bewerber

Im besten Fall erhalten Sie bereits nach kurzer Zeit die ersten Bewerbungen. Mit etwas Glück ist darunter auch der ein oder andere vielversprechende Kandidat zu finden. Gleichen Sie dazu die angegebenen Qualifikationen und Kompetenzen des Bewerbers mit Ihren zu Beginn formulierten Anforderungen ab, je näher der Bewerber dem Wunschprofil kommt, desto besser scheint er für die Stelle geeignet zu sein.

Sie sollten in jedem Fall geeignete Bewerber zu einem persönlichen Kennenlernen einladen um sich selbst ein Bild von diesen zu machen. Schließlich müssen Sie später mit einem von diesen Bewerbern zusammenarbeiten und sollten sich selbst ein Bild von ihnen machen.

Das Bewerbungsgespräch

Eine aussagekräftige Bewerbung bietet natürlich auch einen guten ersten Eindruck über den potentiellen Mitarbeiter. Ob ein Bewerber aber wirklich zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt, können Sie nur durch ein Bewerbungsgespräch feststellen. Laden Sie den Bewerber also gerne zu sich ins Unternehmen ein um ihn kennenzulernen. Das hat auch den Vorteil, dass der Bewerber sich bereits ein Bild vom potentiellen Arbeitsplatz machen kann.

Auf ein solches Gespräch muss sich allerdings nicht nur der Bewerber vorbereiten, sondern auch Sie als baldiger Arbeitgeber. Gehen Sie nicht völlig planlos in das Gespräch, sondern bereiten Sie Fragen und Themen dafür vor. Gehen Sie die Bewerbungsunterlagen des Bewerbers noch einmal sorgfältig durch und leiten Sie daraus gegebenenfalls noch weitere Fragen ab. Das zeigt auch dem Bewerber, dass Sie sich wirklich für seine Person interessieren und untermauert Ihre Motivation den passenden Mitarbeiter zu finden.

Ein herzlich Willkommen mit lockeren Gesprächen erzielen

Gestalten Sie das Gespräch insgesamt nicht zu verkrampft und formal, sondern gehen Sie es eher locker an und versuchen Sie dem Bewerber zu zeigen, dass es sich nicht um einen lästigen Termin handelt, sondern, dass er im Unternehmen willkommen ist. Wie das Gespräch verlaufen könnte, beginnt schon bei der Begrüßung. Können Sie den Bewerber beispielsweise mit Namen ansprechen, fühlt er sich direkt persönlich empfangen und nicht wie einer von vielen.
Stellen Sie auch sich, falls vorhanden auch die anderen am Gespräch beteiligten Mitarbeiter und deren Aufgaben, kurz vor. Konzentrieren Sie sich vor allem auf das Kennenlernen des Bewerbers und halten ruhig etwas Smalltalk mit diesem, indem Sie sich beispielsweise nach der Anfahrt zum Unternehmen erkundigen. Ein wenig Smalltalk zu Beginn lockert die Stimmung und nimmt dem Bewerber auch die Anspannung.

Kein Polizeiverhör

Kommt es dann zum eigentlichen Teil des Vorstellungsgesprächs, vergessen Sie nicht, dass es sich bei der ganzen Sache nicht um ein Polizeiverhör handelt. Versuchen Sie lieber dem Bewerber auf Augenhöhe zu begegnen, seien Sie freundlich und offen. Achten Sie auch darauf den Bewerber nicht zu unterbrechen oder ihm ins Wort zu fallen. Sie müssen sich nicht strikt an die zuvor formulierten Fragen halten, sondern einfach mal abwarten, wie sich das Gespräch entwickelt. Machen Sie sich für die spätere Auswahl gerne ein paar Notizen während des Gesprächs. Sie sollten auch Ihr Unternehmen, die Unternehmenskultur und die vakante Stelle inklusive der damit verbundenen Aufgaben noch einmal vorstellen. Geben Sie auch dem Bewerber noch die Möglichkeit Rückfragen zu stellen, schließlich geht es auch um seine spätere Tätigkeit.

Zum Abschluss können Sie den Bewerber neben der obligatorischen Danksagung für das Gespräch auch auf die nächsten Schritte hinweisen, beispielsweise wie der Bewerbungsprozess jetzt weitergeht, ob ein Probearbeiten ansteht oder wann Sie in etwa Bescheid geben wollen.

Die Entscheidung

Sobald Sie die letzten Gespräche mit den Bewerbern geführt haben, steht der wohl härteste Teil der Mitarbeitersuche an: die Entscheidung für einen neuen Mitarbeiter. Stützen Sie sich bei der eigentlichen Entscheidung nicht nur auf die von Ihnen festgelegten Kriterien. Beziehen Sie auch neue Eindrücke aus dem Gespräch mit ein.

Für viele Unternehmen stehen Persönlichkeit und Kommunikationsfähigkeit im Ranking der Entscheidungskriterien oft besonders weit oben. Wählen Sie den zukünftigen Mitarbeiter also nicht nur nach fachlichen, sondern auch nach persönlichen Kompetenzen aus.

Sobald Sie Ihre Entscheidung getroffen haben, sollten Sie dem Bewerber natürlich auch so schnell wie möglich Bescheid geben, damit dieser auch Zeit hat sich zu entscheiden, ob er bei Ihnen anfängt oder nicht. Bei den anderen Bewerbern sollten Sie sich natürlich auch noch einmal melden um diesen mitzuteilen, dass Sie sich leider gegen diese entschieden haben. Das ist nur fair!

Sobald Sie dann einen neuen Mitarbeiter gefunden haben, geht es daran diesen ordnungsgemäß anzumelden. 

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