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Unbesetzte Stellen im Handwerk zum Ausbildungsbeginn 2019

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Viele Ausbildungsstellen bleiben auch 2019 unbesetzt.

Letzte Aktualisierung am

Am 1. August 2019 haben wieder zahlreiche junge Menschen ihre Ausbildung im Handwerk begonnen. Gleichzeitig sind allerdings in diesem Jahr zum Ausbildungsbeginn auch wieder zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt geblieben. Handwerksbetriebe wollen weiterhin neue Mitarbeiter finden, um dem Fachkräftemangel im Handwerk entgegen zu wirken. Bewerber hingegen haben auch jetzt noch gute Chancen, einen Ausbildungsbetrieb zu finden. 

Zahlreiche Betriebe wollen Nachwuchs fördern

Insgesamt konnten bis Juli 2019 laut Bundesagentur für Arbeit mehr als 200.000 Ausbildungsstellen nicht besetzt werden. Die größten Differenzen zwischen verfügbaren Lehrstellen und abgeschlossenen Ausbildungsverträgen weisen dabei Berufe im Gastronomie- und Hotelgewerbe sowie im Handwerk auf.

Bezogen auf das Handwerk sind deutschlandweit derzeit laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) rund 30.000 Ausbildungsstellen noch unbesetzt. Viele Handwerksbetriebe setzen vor allem auf Nachwuchs, um dem Fachkräftemangel im Handwerk entgegen zu wirken. Insgesamt bleibt die Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze dabei auf einem ähnlichen Niveau wie im letzten Jahr. Einige Stellen sollten aber noch von Nachzüglern besetzt werden können. 

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Warum bleiben viele Stellen im Handwerk unbesetzt?

Obwohl eine Ausbildung im Handwerk sich lohnen kann, meiden viele junge Menschen nach wie vor das Handwerk und ziehen ein Studium vor. Dabei besticht eine Ausbildung im Handwerk neben vielseitigen Berufsmöglichkeiten auch mit guten Gehalts- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie einer oft flexiblen und selbstbestimmten Arbeitsweise. Wer nach der Ausbildung noch Handwerksmeister werden möchte, kann sich zudem sogar mit einem eigenen Betrieb selbstständig machen oder aber auch mit dem Meistertitel studieren, um sich stärker zu spezialisieren. In zahlreichen Gewerken herrscht derzeit und voraussichtlich auch in den kommenden Jahren eine besonders gute Auftragslage, was zusätzlich für eine Ausbildung spricht. Besonders durch das duale Ausbildungssystem werden deutsche Azubis gut auf den Berufseinstieg vorbereitet.

Besonders junge Zuwanderer sorgen für Nachwuchs 

Einen wichtigen Beitrag zum Nachwuchs von Fachkräften bieten Geflüchtete und ausländische Berufsanfänger. Ohne diese blieben weitaus mehr Ausbildungsstellen unbesetzt. Das ist vor allem auch nötig, weil die Kohorten der Schulabgänger in Deutschland zuletzt jährlich kleiner wurden. Viele junge Zuwanderer haben vor dem Berufseinstieg Berufsvorbereitungsprogramme durchlaufen und in diesem Jahr abgeschlossen. Dementsprechend optimal sind sie auf den Einstieg in die Berufsausbildung vorbereitet.

Bilderquellen: Monkey Business/stock.adobe.com

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