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Firmenfahrzeuge winterfest machen: Unsere Tipps

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Man sollte seine Firmenfahrzeuge winterfest machen

Auch, wenn die Temperaturen immer wieder schwanken: Die Tage sind bereits kürzer, die Minusgrade können nicht mehr lange auf sich warten lassen. Für Sie als selbstständigen Handwerker also höchste Zeit die eigenen Fahrzeuge winterfest zu machen. Bei größeren Handwerksbetrieben am besten direkt den ganzen Fuhrpark. Wir zeigen im Folgenden, was man am besten berücksichtigen sollte, wenn man die eigenen Firmenfahrzeuge winterfest machen möchte.

Warum sollten Firmenfahrzeuge bereit für den Winter sein

Gefühlt andauernd die Reifen auswechseln zu müssen, kann lästig sein. Doch: Ein winterfester Fuhrpark hilft Ihnen nicht nur mobil zu bleiben, er ist auch wichtig für die eigene Sicherheit und die der Mitarbeiter.

Generell besteht in Deutschland eine situative Pflicht für Winterreifen. Dementsprechend ist es sogar vorgeschrieben, bei Schnee und Eis nur mit Winterreifen auf der Straße unterwegs zu sein. Die Reifen erst auszuwechseln, sobald eine Kältewelle auf Sie trifft, macht daher wenig Sinn und kostet meist genau in den falschen Momenten wichtige Zeit. Zwar richtet sich die Winterreifenpflicht dementsprechend gar nicht nach der Jahreszeit, sondern vielmehr nach den Witterungsbedingungen, so hat sich weitreichend jedoch der Zeitraum von Oktober bis Ostern für eine Winterbereifung eingebürgert. Für LKWs mit mehr als 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ist einer Winterbereifung auf der Antriebs- und Lenkachse empfehlenswert, ab 2020 sogar verpflichtend.

Neben der Winterreifenverordnung, sollten Sie als Unternehmer aber auch wirtschaftlich denken. Handwerker sind letzten Endes darauf angewiesen, ihre Kunden auch erreichen zu können, um Aufträge auszuführen. Ist das Firmenauto nicht winterfest und plötzlich liegt Schnee, können Sie den potentiellen Kunden nicht mehr aufsuchen. Die Auftragssuche wird dann schwieriger. Das führt auf kurz oder lang unweigerlich zu einer Auftragsflaute.

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Die richtigen Reifen für den Winter

Nur die Reifen auszuwechseln, reicht natürlich noch nicht, um die Firmenfahrzeuge komplett winterfest zu machen, doch es sollte stets der erste Schritt bei der Vorbereitung auf den Winter sein.

Winterreifen sind extra auf die Witterungsbedingungen in der kalten Jahreszeit vorbereitet. Wichtig ist jedoch, dass diese auch in gutem Zustand sind. Sollten Sie noch Winterreifen besitzen, überprüfen Sie diese vor dem Wechseln der Reifen. Im besten Fall sind sie noch nicht älter als sechs Jahre. So kann gewährleistet werden, dass das Material noch nicht ermüdet und voll funktionsfähig ist. Außerdem sollten Winterreifen die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern aufweisen, besser wäre sogar eine Profiltiefe von mindestens 4 Millimetern.

Seit Anfang des Jahres 2018 gilt außerdem das sogenannte Alpine-Symbol als Vorschrift für Winterreifen. Zuvor wurden diese mit einem M+S (oder ähnlich) gekennzeichnet. Bis 2024 ist das auch noch ausreichend, danach müssen Winterreifen jedoch das Alpine-Symbol aufweisen.

Sollten die Reifen generell eher in einem schlechten Zustand sein, schlimmstenfalls sogar stellenweise porös, dürfen Sie auf keinen Fall warten: Sie brauchen neue Winterreifen. Denn Winterreifen in schlechtem Zustand, verlieren ihre winterfesten Eigenschaften. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls. Neue Winterreifen zu kaufen, ist zwar eine kostspielige Angelegenheit, vor allem, wenn Sie für einen ganzen Fuhrpark Winterreifen benötigen, doch im Falle eines Unfalls wird es noch teurer. Gerichte gehen in einem solchen Fall von einer mangelhaften Bereifung auf, wodurch dem Führer des Fahrzeugs eine Mitschuld zugesprochen werden kann. Mal davon abgesehen, dass ein Unfall bei Schnee und Glätte auch weitaus schlimmere Konsequenzen haben kann!

Und auch, wenn nichts passiert: Sollten Sie auf die richtige Bereifung Ihrer Firmenfahrzeuge verzichten, drohen trotzdem Bußgelder.

Unser Tipp: Kaufen Sie die Winterreifen, wenn möglich schon im Sommer, dann sind diese meistens etwas günstiger

Weitere Tipps für winterfeste Firmenwagen

Neben den Reifen sollten Sie noch einige, weitere Maßnahmen umsetzen, um sich und Ihre Mitarbeiter im Winter optimal vor den Witterungsbedingungen zu schützen. Zum Glück sind viele davon schnell umgesetzt.

Folgende Dinge sollten Sie beachten, wenn Sie Ihre Firmenfahrzeuge winterfest machen:

  • Scheibenwaschanlage vorbereiten: Frostschutzmittel und Reinigungsmittel regelmäßig auffüllen
  • Statten Sie den Firmenwagen auch mit Frostschutzmittel zum Nachfüllen aus
  • Gegebenenfalls kann auch ein Enteiser_Spray helfen, um Front-, Rück- und Seitenscheiben sowie die Seitenspiegel schnell von Vereisung zu befreien
  • In jedem Firmenfahrzeug sollte sich ein Eiskratzer befinden

Je nach Region und Geografie können weitere Maßnahmen wie beispielsweise Schneeketten nötig sein.

Mitarbeiter zu vorsichtiger Fahrweise anhalten

Sie können zwar alle Sicherheitsvorkehrungen in Form von winterfesten Firmenfahrzeugen treffen, doch am Steuer sitzen letztendlich Sie und Ihre Mitarbeiter. Eine umsichtige und den Witterungsbedingungen angepasste Fahrweise ist also mitunter der wichtigste Faktor, um sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Natürlich wollen Sie keinen Moralapostel spielen, weisen Sie die Fahrer der Firmenfahrzeuge aber trotzdem nochmal auf eine vorsichtige Fahrweise hin. Gegebenenfalls sollten Sie das sogar als Dienstanweisung an die Mitarbeiter weitergeben. Gleiches gilt auch für das für sicheres Arbeiten im Freien bei Kälte. Sicherheit geht letzten Endes einfach vor, gerade im Winter.

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