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Auftraggeber Fliesenleger Kosten & Preise

Kosten Fliesenleger – mit welchen Preisen muss man rechnen?

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Wo liegen die Kosten von Fliesenlegern?

Was kostet, es neue Fliesen legen zu lassen? Das Fliesenverlegen erfordert fachmännisches und handwerkliches Geschick und entsprechende Erfahrung. Nur schwer lassen sich Fehler wieder gerade biegen, wenn die Fliesen erst einmal (selbst) verlegt wurden. Um an dieser Stelle eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Lösung zu erhalten, empfiehlt es sich, einen professionellen Fliesenleger zu beauftragen. 

Ob nun frostsichere Fliesen, Fliesen auf Fliesen, moderne Mosaikfliesen oder Fliesen in Holzoptik verlegt werden sollen: Um eine ziemlich genaue Vorstellung zu erhalten, welche Kosten im Rahmen einer Fliesenverlegung entstehen können, nehmen wir die einzelnen Positionen unter die Lupe. Woraus setzen sich die Kosten für Fliesenleger zusammen? Die folgende Tabelle zeigt grobe Brutto-Richtwerte und können entsprechend abweichen.

Kosten im Überblick

KostenbestandteilKosten pro qm2Kosten 10 qm2Kosten 20 qm2
Arbeitskosten20 bis 65 Euro200 bis 650 Euro400 bis 1.300 Euro
Material14 bis 75 Euro140 bis 750 Euro280 bis 1.500 Euro
Summe34 bis 140 Euro340 bis 1.400 Euro640 bis 2.800 Euro

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Material: Was wird beim Fliesenlegen benötigt? 

Zunächst kommt es darauf an, für welche Fliesenart bzw. -qualität Sie sich genau entscheiden. Hierbei spielen die unterschiedlichen Abriebklassen eine wesentliche Rolle. Fliesen der Abriebklasse 1 beispielsweise werden eher für gering beanspruchte Zimmer verwendet, während Fliesen der Abriebklasse 5 dagegen deutlich widerstandsfähiger sind und in häufig besuchten Räumen Verwendung finden. Hier können Sie in etwa mit Preisen zwischen 10 und 70 Euro pro Quadratmeter rechnen. 

Achten Sie darauf, dass Sie zusätzlich etwa zehn Prozent für Verschnitt und darüber hinaus noch Reservematerial (bspw. für einen späteren Austausch, sollte mal eine Fliese kaputt gehen) mit einplanen. Besonders bei Räumen, die sehr verwinkelt sind, kommen extra Kosten hinzu, da hier das Zuschneiden viel Zeit in Anspruch nimmt und mit zusätzlichem Verschnitt einhergeht. 

Auch der Fliesenmörtel-Bedarf ist Bestandteil der Materialkosten und ist vor allem abhängig von Fliesengröße, Fugenbreite und der Fugentiefe. So liegt der Verbrauch beispielsweise bei 0,4 Kilogramm pro Quadratmeter, wenn Sie sich für Standardfliesen mit den Maßen 15 mal 15 Zentimeter und eine schmale Fuge von drei Millimeter entscheiden. Bei einem Badezimmer von sechs Quadratmetern Fläche können Sie mit einer Verbrauchsmenge von etwa 2,5 Kilogramm Fugenmörtel rechnen, wenn Sie von den Standardmaßen ausgehen. Folgende Materialkosten werden auch in Rechnung gestellt: 

  • Spachtelmasse
  • Materialien für die Grundierung
  • Verfugungsmasse
  • Acryl oder Silikon
  • Kantenschienen

Arbeitskosten: Was kostet der Fliesenleger selbst?

Die Kosten eines Fliesenlegers variieren je nach Region aber grob können Sie mit Preisen zwischen 40 und 80 Euro pro Quadratmeter Fläche für das Fliesenlegen rechnen. Wenn Ihre Fliesen aufwändig zugeschnitten werden müssen, braucht der Fliesenleger entsprechend mehr Zeit und berechnet für eine Stunde Arbeit an dieser Stelle mindestens 40 Euro plus Mehrwertsteuer. 

Die genauen Kosten von Fliesenlegern hängen hierbei allerdings von folgenden Faktoren ab: 

  • Fliesensorte
  • Fliesengröße
  • Art der Verlegung 

Stundenlohn Fliesenleger

Mit welchem Stundenlohn Sie für einen professionellen Fliesenleger letztendlich rechnen müssen, hängt neben seinen Leistungen auch von der Region ab. In der Stadt beziehungsweise in Stadtnähe ist der Stundenlohn in der Regel höher als in ländlichen Gebieten. 

Der durchschnittliche Stundenlohn für Fliesenleger liegt bei etwa 35 bis 60 Euro, manchmal mehr. Der Quadratmeterpreis wird meist anhand der Fliesen kalkuliert und daran, wie der zu fliesende Raum im Grundriss geschnitten ist. In den meisten Fällen sind die Stundensätze für Handwerker in den Tarifverträgen des jeweiligen Bundeslandes vorgeschrieben. 

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Bildquelle: Wolfilser/stock.adobe.com

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