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Baum fällen: Kosten und Infos zur Baumfällung

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Wer einen Baum fällen lassen will, sollte einen professionellen Fachbetrieb engagieren.

Werden Bäume krank, zu groß oder stehen einem Bauvorhaben im Weg, bleibt manchmal keine andere Option als den Baum zu fällen. Das ist natürlich mit Kosten verbunden. Worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Baum fällen lassen wollen und mit welchen Kosten Sie etwa rechnen müssen, erklären wir im folgenden Beitrag. 

Achtung: Sie sollten Bäume nie ohne guten Grund fällen, um den Baumbestand zu schützen. Manchmal reicht es auch einen Baum zu beschneiden, kranke oder beschädigte Bäume können mitunter geheilt werden. Lassen Sie sich hier von einem unabhängigen Gutachter beraten. 

Muss ich einen Baum durch einen Profi fällen lassen?

Einen Baum zu fällen, ist durchaus komplex. Für Laien kann die Baumfällung sogar äußerst gefährlich werden – selbst bei kleinen Bäumen. Wer also wenig bis keine Erfahrung in diesem Bereich hat, sollte selbst keinen Baum fällen. Ein professioneller Fachbetrieb hingegen sorgt für einen reibungslosen Ablauf bei der Baumfällung. Denn neben der Baumfällung müssen Wurzeln entfernt sowie eine angemessene Entsorgung des Holzes und der Grünabfälle gewährleistet werden. 

Ein Fachbetrieb wird außerdem jemanden zur Besichtigung des Grundstücks und des zu fällenden Baumes schicken, um sich einen Eindruck von den örtlichen Gegebenheiten zu machen. Das bringt den Vorteil für Sie mit sich, dass Sie sich vorab schon über die Kosten informieren können, wenn der Betrieb Ihnen ein Angebot oder einen Kostenvoranschlag erstellt.

Baum fällen: Genehmigung einholen

Wer auf dem eigenen Grundstück, einen Baum fällen möchte, benötigt dafür mitunter eine Baumfällgenehmigung vom Umwelt-, Naturschutz- oder Ordnungsamt. Für welche Bäume Sie eine Baumfällgenehmigung benötigen, kann sich von Bundesland zu Bundesland und von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden. Hier sollten Sie sich also vorab beim zuständigen Ordnungsamt informieren. 

Eine Genehmigung kann entweder für bestimmte Baumarten oder aber erst ab einem gewissen Stammumfang erforderlich sein. Sofern keine speziellen Bestimmungen vorliegen, gilt das meist für Bäume mit einem Stammumfang von 80 oder mehr Zentimetern. Sollten Sie einen Baum fällen, ohne eine Baumfällgenehmigung erhalten zu haben, können teure Bußgelder drohen. 

Wird keine Genehmigung erteilt, muss mitunter eine Alternative für die Baumfällung gefunden werden. Gründe dafür können Bestandsschutz von Bäumen, nistende Tiere oder fehlende Zustimmung des Nachbarn (sofern der Baum oder dessen Wurzeln bis auf dessen Grundstück reichen) sein. Ausnahmegenehmigungen werden nur in seltenen Fällen erteilt. 

Info: Eine Baumfällgenehmigung ist kostenpflichtig. Je nach Gemeinde werden hier Kosten in Höhe von etwa 30€ bis 100€ veranschlagt. 

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Wie läuft eine Baumfällung ab?

Eine Baumfällung kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Sind die räumlichen Bedingungen gegeben, lässt sich ein Baum am Stück fällen. Dafür wird allerdings ausreichend Platz benötigt. Befinden sich im Garten beispielsweise Pools oder sind Stromleitungen in unmittelbarer Nähe erschwert das eine Baumfällung am Stück. Generell ist diese Variante nicht für kleine oder enge Grundstücke, wie sie zum Beispiel häufig bei Reihenhäusern vorkommen, geeignet. 

Stattdessen lässt sich ein Baum auch Stück für Stück fällen. Diese Variante nimmt zwar mehr Zeit in Anspruch, ist aber sicherer und auch auf kleinen Grundstücken problemlos möglich. 

Doch die Entfernung eines Baums vom eigenen Grundstück besteht aus mehr als der reinen Baumfällung. Hinzu kommen folgende Arbeiten: 

  • Wurzeln entfernen
  • Baumstumpf entfernen
  • Ggf. Verarbeitung des Holzes zu Kaminholz
  • Entsorgung von Ästen und Grünabfällen

Info: Baumfällungen dürfen nach § 39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) nicht zwischen dem 1. März und dem 30. September durchgeführt werden. Grund dafür ist die Nist- und Brutzeit. In diesem Zeitraum sind nur Baumfällungen in Wäldern gestattet. Als beste Zeit für die Baumfällung gilt der Zeitraum zwischen November und Februar, da das Holz in dieser Zeit am wenigsten Wasser enthält. 

Kostenpunkte der Baumfällung

Wenn Sie einen Baum durch einen Fachbetrieb fällen lassen wollen, sollten Sie wissen, auf welche Kosten Sie sich in etwa einstellen müssen. Die Kosten lassen sich natürlich nicht für jede Baumfällung verallgemeinern – Hier kommt es unter anderem auf Region, Betrieb, den Baum selbst und die Gegebenheiten rund um den Baum an. Ein dicker, hoher Baum mit starken Ästen bereitet natürlich viel Aufwand und ist dementsprechend teuer. Sind dann noch Straßensperren oder Halteverbote nötig, erhöht sich der Aufwand weiter. Je mehr Aufwand, desto höher fallen die Kosten aus.

Wichtig ist jedoch die verschiedenen Kostenpunkte zu kennen, um zu verstehen, wie sich der letztliche Preis für die Baumfällung auf der Handwerkerrechnung zusammensetzt. 

Mit folgenden Kosten können Sie in etwa für die Fällung eines Baumes von etwa 15 Metern rechnen: 

KostenpunktKosten
Baumfällung am Stückca. 350-380€
Teilzerlegung des Baumesca. 500-530€
Baumwurzeln entfernenca. 70-100€
Baumstumpf entfernen und entsorgenca. 50-100€
Grünabfälle und Äste entsorgenca. 100-150€
Gesamtkostenca. 570-880€

Achtung: Zu den Kosten für den Fachbetrieb für Baumfällung kommen noch die Kosten für die Baumfällgenehmigung. Zusätzliche Kosten können auch Halteverbote, Straßensperren oder die Miete von Baugerüsten beziehungsweise Hebebühnen verursachen. 

Info: Je nach Kaminart, kann man das Holz des gefällten Baumes noch zu Kaminholz verarbeiten lassen, was zusätzliche Kosten verursacht.

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Bildquelle: 
Karin & Uwe Annas /stock.adobe.com

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