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Wie wäre es mit einer Maurer Ausbildung?

Letzte Aktualisierung am 14. Februar 2020 von Johanna Menke

Wie wäre es mit einer Maurer-Ausbildung? Jeder, der ein Hausbau in Erwägung zieht, braucht auf jeden Fall die Hilfe eines Maurers. Bevor es mit dem Bau losgeht, wird zunächst ein Architekt beauftragt einen Plan zu entwerfen. Wenn dieser steht, kann aus vielen Steinen eine stabile Mauer gebaut werden, vom Fundament bis in die entsprechende Höhe des zu erbauenden Hauses. Wie genau das geht, lernen Maurer in ihrer Ausbildung. Und eine Ausbildung im Handwerk lohnt sich.

Der Alltag eines Maurers

Die Ausbildung zum Maurer ist alles andere als belanglos. Es fängt alleine schon bei den unterschiedlichsten Materialien, die für eine Mauer benötigt werden, an. In der Ausbildung lernen Maurer den Umgang mit Klinker, Kalksandstein und Ziegeln. Zu den Aufgaben gehören außerdem das Verlegen von Platten und sogar die Verrichtung von Treppen. Der Beruf zum Maurer ist dementsprechend mit viel Mühe verbunden, man muss definitiv auch mit anpacken können. Mathematisches Verständnis muss der potentielle Maurer zusätzlich mitbringen, da er zum Beispiel auch für die Berechnung der Höhe einzelner Steinschichten verantwortlich ist.

Die Maurer-Ausbildung – ein paar wissenswerte Fakten!

  • Ausbildungsdauer: in der Regel drei Jahre
  • Duale Ausbildung: Praxisvermittlung im Betrieb, Theorievermittlung in der Berufsschule
  • Zuständige Stellen: HWK (Handwerkskammer) oder IHK (Industrie- und Handelskammer)
  • Ausbildungsverkürzung zwischen zwei bis zweieinhalb Jahren unter bestimmten Bedingungen möglich
  • Voraussetzung: Hauptschulabschluss gerne gesehen, aber nicht zwingend erforderlich
  • Gehalt 1. Ausbildungsjahr: circa 700 Euro bis 800 Euro
  • Gehalt 2. Ausbildungsjahr: circa 900 Euro bis 1200 Euro
  • Gehalt 3. Ausbildungsjahr: circa 1050 Euro bis 1350 Euro
  • Verdienst richtet sich nach Standort, Betriebsgröße und Berufserfahrung
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Maurer-Gehalt nach der Ausbildung

Im Durchschnitt verdient ein Maurer nach der abgeschlossenen Ausbildung ein Bruttogehalt von etwa 2300 Euro pro Monat. Im Westen Deutschlands kann aber auch ein Lohn von 2700 Euro brutto monatlich erreicht werden. Einige Betriebe überschreiten den Mindestlohn auch nicht und zahlen dem Arbeitnehmer nur 1720 Euro brutto. Mit der Weiterbildung zum Meister kann das Bruttogehalt noch einmal ordentlich steigen, auf durchschnittlich 3540 Euro im Monat.

Weiterbildung und andere Perspektiven

Besonders in diesem Gebiet ist es empfehlenswert sich weiterzubilden. Wenn Sie sich nach der Ausbildung zum Maurer für eine Weiterbildung entscheiden, können Sie sich mehr Fachwissen aneignen. Das kommt beim Kunden gut an und Sie erhalten mehr Aufträge. Außerdem verbessert sich unter Umständen Ihr Monatsgehalt. Mit einer Weiter- beziehungsweise Fortbildung zum Technischen Fach- oder Betriebswirt sowie zum Maurermeister haben Sie die Möglichkeit auch in die Führungsposition eines Unternehmens zu gelangen. Allerdings würden Sie dann öfter am Schreibtisch sitzen als auf der Baustelle. Hierzu gehören Beratung, der Entwurf von Bauplänen und die Erstellung von Kostenberechnungen zu Ihren Aufgaben. Außerdem ergibt sich die Gelegenheit ein eigenes Unternehmen zu gründen und letztlich eigener Chef zu werden. Mit dem Meistertitel beziehungsweise diesen genannten Zusatzqualifikationen können Sie Azubis ausbilden und die eigene Firma leiten. Außerdem ist mit dem Meister auch ein Studium an deutschen Hochschulen möglich.

Maurer werden in Deutschland immer mehr gesucht, daher ist die Chance auf einen Ausbildungsplatz sehr hoch. Eine anschließende Festanstellung kann in den seltensten Fällen nicht immer erfolgen, da der Bereich auch von saisonalen Auftragslagen abhängig ist. Aber das sollte kein Grund sein, sich nicht zu bewerben. Die steigende Konjunktur derzeit in Deutschland ist demnach gleichzeitig eine Garantie für einen Job. Dieser Beruf, da können Sie sicher sein, wird niemals aussterben. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass es sich um einen sehr anstrengenden Job handelt. Maurer und Fliesenleger gehen sehr häufig mit 63 in Rente, sind häufiger von Erwerbsminderung betroffen und müssen daher auch bei der Berufsunfähigkeitsversicherung mehr zahlen.

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