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Natursteinmauer bauen – Der Hingucker in der Gartengestaltung

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Eine Natursteinmauer kann dem Garten eine gemütliche Atmosphäre verleihen

Natursteinmauern überzeugen mit ihrer besonderen Optik und können bei der Gartengestaltung für das gewisse Etwas sorgen. Wenn Sie eine Natursteinmauer bauen wollen, sollten Sie sich zunächst über passende Natursteine informieren. Wir stellen die verschiedenen Möglichkeiten, die sich bei einer Natursteinmauer ergeben, vor. So können Sie die Natursteinmauer selbst bauen oder natürlich einen professionellen Maurer engagieren.

Warum eine Natursteinmauer?

Mauern aus Natursteinen sind schon seit Jahrhunderten eine beliebte Möglichkeit um Gebiete abzugrenzen und Struktur zu schaffen. In der Gartengestaltung kann eine Natursteinmauer verschiedene Funktionen erfüllen:

  • Sichtschutz
  • Windschutz
  • Grundstücksabgrenzung
  • Strukturierung

Ein weiterer Grund für die Entscheidung zu einer Mauer aus Naturstein, ist die zuverlässige Witterungs- und Frostbeständigkeit der Materialien. Bei einer richtig gemauerten Natursteinwand kann man sich also auf Langlebigkeit verlassen.

Natürlich können auch andere Arten von Mauern, diese Funktion erfüllen. Die Entscheidung für eine Natursteinmauer lässt sich vor allem mit der Ästhetik begründen. Wenn Sie Ihren Garten gestalten, können Sie mit einer Natursteinmauer zwei verschiedene Stilrichtungen einschlagen. Zum einen können Sie auf eine natürliche, eher klassische Optik setzen, zum anderen können Sie mit einer Natursteinmauer auch ein mediterranes Ambiente erzeugen. Entscheidend für das jeweilige Flair, sind die ausgewählten Natursteine.

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Natursteinarten für die Gartenmauer

Grundsätzlich sind Ihnen bei der Gestaltung Ihrer Gartenmauer keine Grenzen gesetzt, denn Natursteine können in sämtlichen Farben und Formen gekauft werden. Unabhängig von dem Material, aus dem die Steine für die Natursteinmauer bestehen, unterscheidet man hier zwischen:

  • Bruchsteinen: natürliche Steine, die zwar verkleinert aber ansonsten unbearbeitet verkauft werden. Bruchsteine sind meist unregelmäßig geformt
  • Mauersteine: bearbeitete Steine, meist bereits in Form gebracht, jedoch oft mit unregelmäßigen Oberflächen
  • Systemsteine: stark bearbeitete Steine, die meist in standardisierten Formen und Größen erworben werden können

Ein weiterer wichtiger Gestaltungsfaktor ist dann natürlich das Material aus dem der Naturstein besteht. Auch bei den Natursteinarten stehen viele verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Beliebte Steinarten sind hier:

  • Sandstein: In verschiedenen Farben erhältlich, sorgt für ein mediterranes Flair
  • Kalkstein: Robust, raue Oberfläche, in verschiedenen Farben erhältlich
  • Granit: Besonders beliebt im Mauerbau, hart und widerstandsfähig
  • Basalt: Witterungsbeständig, aber schwer zu bearbeiten

Natursteinmauer selber bauen

Sobald Sie sich für die passenden Natursteine entschieden haben, können Sie fast mit dem Bau der Natursteinmauer loslegen. Bevor Sie allerdings drauf los mauern, sollten Sie noch entscheiden, auf welche Weise Sie Mauer bauen wollen. Hier unterscheidet man unter anderem zwischen einer Bruchsteinmauer und einer Trockenmauer. Bei der Bruchsteinmauer verwenden Sie Mörtel um die Natursteine miteinander zu verfestigen. Außerdem verfugen Sie die Steine bei einer Bruchsteinmauer. Dadurch gilt diese Mauerart als stabiler als eine Trockenmauer. Bei dieser stapeln Sie die Steine einfach übereinander, wodurch die Steine sich gegenseitig selbst stabilisieren. Das hat den Vorteil, dass Sie in den Lücken zwischen den Steinen noch Platz für Bepflanzung oder Deko haben.

Wie Sie eine Mauer selbst anlegen können, erfahren Sie in unserer Anleitung zum Mauern. Überlegen Sie außerdem wie Sie Ihre Natursteinmauer noch mehr in Szene setzen könnten. Hier bietet es sich beispielsweise an, auf der Terrasse Polygonalplatten zu verlegen oder einen schönen Gartenweg zu pflastern. Auch das Anlegen eines Steingartens kann Ihrem Garten das gewisse Etwas verleihen. Eine schöne Bank, die an einer Natursteinmauer lehnt, hat außerdem den Vorteil, dass Sie lange Sommerabende gut im Garten verbringen können, denn die meisten Natursteine speichern Wärme und geben diese abends sogar wieder ab.

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2 Kommentare

  1. Klaus 30. November 2018

    Danke für die tolle Anleitung, eine Natursteinwand selber zu bauen. Gekauft sind solche Dinge ja sehr teuer und wie ihr zeigt, ist so viel gar nicht dabei.

    Antworten
  2. Nina 26. August 2019

    Im September beginnt die große Umgestaltung unseres Gartens. Besonders freue ich mich auf die neuen Gartenwege aus Naturstein. Es ist evtl. eine gute Idee bei uns auch noch eine Natursteinmauer hinzuzufügen – danke für den Hinweis auf die Langlebigkeit.

    Antworten

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