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Den eigenen Hof pflastern – Bodenbeläge und Bauanleitung

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Sie wolleb Ihren Hof pflastern? Wir zeigen Ihnen wie!

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Stilvoll, pflegeleicht, praktisch – so sollte eine Hofeinfahrt im Idealfall sein. Wenn Sie Ihren Hof pflastern wollen, sollten Sie sich vorab einige Gedanken darüber machen, welcher Bodenbelag geeignet wäre. Kies und Schotter beispielsweise sehen optisch super aus, ist jedoch im Alltag oft unpraktisch und weniger angenehm.

Bevor Sie also beginnen Ihr Grundstück neu zu pflastern, sollten Sie dies vorab genauer planen. Welcher Bodenbelag eignet sich für Ihre Hofeinfahrt? Es gibt eine große Auswahl an Möglichkeiten. Egal ob normale Pflastersteine, Kies, Rasenkammersteine oder glatter Asphalt – für jeden ist was passendes dabei.

Pflastersteine

Pflastersteine sind stabil und eine kostengünstigere Variante. Außerdem sind diese Steine sehr pflegeleicht, wenn es um die Reinigung im Herbst oder Winter geht. Gestalterisch lässt sich auch mit den Pflastersteinen einiges ermöglichen. Verschiedene Pflaster-Muster können hier frei wählbar umgesetzt werden und Sie finden eine große Vielfalt an unterschiedlichen Farben und Formen. Auch bei den Materialien sind Pflastersteine sehr vielseitig, so könnten Sie beispielsweise Natursteinpflaster oder Polygonalplatten verlegen.

Gut zu wissen: Bevor Sie nun loslegen, sollten Sie sich jedoch zunächst mit der Baubehörde in Verbindung setzen. In manchen Fällen befinden sich wichtige Kabel und Kanäle in der zu bepflasternden Fläche. In manchen Fällen, wie Denkmalschutz beispielsweise, ist für das Hof pflastern eine Baugenehmigung notwendig.

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Asphalt

Schlicht und glatt – Asphalt kann auch für die Hofeinfahrt in Betracht gezogen werden. Wenn es um die Pflege besonders in den kalten Monaten geht, ist Asphalt definitiv eine gute Wahl. Allerdings ist der Aufwand für solch einen Boden enorm. Für die Anbringung eines Asphalt-Bodens sind besondere Maschinen notwendig, was dementsprechend teuer wird. Bedenken Sie außerdem Entwässerungsrinnen, denn bei einer Asphaltierung kann Regenwasser nicht abfließen.

Kies, Schotter

Während bei Pflastersteinen und Asphalt die Pflege kein Problem darstellt, ist Kies und Schotter dagegen schwieriger. Laub und Schnee lassen sich nur mit sehr viel Aufwand entfernen. Der Vorteil von den kleinen Steinchen ist der geringe Bauaufwand und die niedrigeren Kosten. Eine Entwässerungseinrichtung ist in dem Fall auch nicht notwendig.

Rasenkammersteine

Die Vorteile von Rasenkammersteinen sind die individuelle Gestaltung, der Bauaufwand sowie die niedrigen Kosten, die auf Sie zukommen. Auch sind keine Entwässerungseinrichtungen erforderlich. Zwar sehen Rasenkammersteine optisch stilvoll aus, allerdings sind diese auch weniger pflegeleicht, was auf die Dauer sehr lästig sein kann.

In drei Schritten Ihren Hof richtig pflastern – Beispiel Pflastersteine

Anders als beim Fliesen legen, kommt es auf den richtigen Unterbau an, wenn Sie Ihren Hof pflastern wollen. Die richtige Vorbereitung ist vor allem wichtig, damit keine Unebenheiten auftreten. Gehen Sie also wie folgt vor, wenn Sie Ihren Hof pflastern.

  1. Ausheben des Erdreiches, Randsteine setzen
    Circa 40 bis 50 cm tief sollte das Erdreich ausgehoben werden. Berechnen Sie ein kleines Gefälle mit ein, sodass Regenwasser besser ablaufen kann. Kleiner Tipp: Setzen Sie am Ende der Ausfahrt eine Grabenrinne, die das Wasser abführt. Nun setzen Sie ein sogenannte Richtschnur, um eine obere Kante festzulegen. Für eine bessere Stabilisierung an den Seiten, gießen Sie die Randsteine in Beton ein.
  2. Schotter für Unterbau und Verteilung der Pflasterbettung
    Den Schotter für den Unterbau verteilen Sie zunächst in einer circa 10 cm Schicht auf der ausgehobenen Fläche. Mit einer sogenannten Rüttelmaschine verdichten Sie nun diese Schicht und tragen weitere Schichten auf. Diese werden anschließend verdichtet, sodass am Ende noch ungefähr 10 cm verbleiben. Jetzt tragen Sie eine Brechsand-Schicht als Pflasterbettung auf, woraufhin Sie Ihren Hof pflastern.
  3. Hof pflastern mit Pflastersteinen
    Breiten Sie eine Gummiunterlage aus, die zur Stabilisierung der Pflastersteine notwendig ist. Legen Sie die Steine erstmal locker in die Bettung. Schneiden Sie dann die Steine am Rand mit entsprechenden Werkzeugen passend zu. Jetzt legen Sie die Steine in das individuelle Muster, für das Sie sich entschieden haben. Beachten Sie die circa 2 bis 3 mm Fugenabstand. Mit dem Besen sollten Sie zwischendurch immer reichlich Sand in die Pflasterfugen einkehren. Die Rüttelmaschine hilft Ihnen die Steine fest in die Bettung zu fügen.

Sollten Sie selbst keine oder wenig Erfahrung mit Pflasterarbeiten haben, können Sie auch einen professionellen Pflasterer engagieren. Die erfahrenen Handwerker können für eine fachmännische Pflasterung sorgen, sodass alle Steine festsitzen, keine Unebenheiten auftreten und Sie lange etwas von Ihrem frisch gepflasterten Hof haben.

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1 Kommentar

  1. finn 5. August 2019

    Stein nach Stein und die Arbeit wird allmählich gemacht. Die Hinweise versuche ich bei der Arbeit einzusetzen. Das Wichtigste ist, das Haus doch vor Herbst und seinem Straßenschmutz geschützt werden. Sand und Schotter schon gebracht, warte auf Zement.

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