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Kosten & Preise Poolbau

Poolumrandungen für tritt- und stilsicheren Badespaß

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Leiter an einem Pool mit Holzumrandung/Holzterrasse

Wenn die Sommersonne scheint und eine Abkühlung an heißen Sommertagen guttut, dann geht nichts über den eigenen Swimmingpool. Auch die schöne Optik von klarem Wasser, einem blauen Poolgrund und auf dem Wasser funkelnden Reflexionen wertet jeden Garten auf und erfreuen das Auge. Deswegen entscheiden sich immer mehr Gartenbesitzer dafür, in ihrem Garten einen Pool installieren zu lassen. Ein wichtiger, aber häufig nicht ausreichend beachteter Bestandteil des ebenerdigen Swimmingpools ist die Poolumrandung. Der den Pool umgebende Bodenbelag muss zahlreiche Funktionen erfüllen, viele Umwelteinflüsse und andere Belastungen aushalten und trägt entscheidend dazu bei, wie gut sich der Pool in das Gesamtbild des Gartens einfügt. Die Poolumrandung sollte deshalb genauso sorgfältig ausgewählt werden wie alle anderen Bestandteile des Swimmingpools. Die SchwimmbadinstallateurInnen auf unserer Seite kennen sich hervorragend mit der Planung und Installation von Poolumrandungen aus, beraten Sie gerne und führen diese Arbeiten gewissenhaft durch. Hier können Sie sich über die unterschiedlichen für Poolumrandungen üblichen Materialien, ihre Vor- und Nachteile sowie ihre Kosten informieren, um eine bewusste Entscheidung zu treffen.

Keramikfliesen

Keramikfliesen sind der Klassiker unter den Materialien für die Poolumrandung. Sie bestechen durch eine große Vielfalt unterschiedlicher Designs, sind leicht und hygienisch zu reinigen und bieten bei korrekter Auswahl einen stabilen, ebenen und rutschfesten Untergrund. Geschichte FliesenlegerInnen können auch ungewöhnliche, runde Legemuster verwirklichen und so jede gewünschte Form der Poolumrandung verwirklichen.

Die Vorteile im Überblick:

  • ebener Untergrund
  • große Auswahl an Farben, Formen und Verlegemustern
  • leicht in Pflege und Reinigung

Nachteile

Auch wenn Fliesen nicht grundlos eine beliebte Variante der Poolumrandung sind, muss beim Kauf der Fliesen einiges beachtet werden. Poolumrandungen werden leicht nass und müssen rutschfest sein, besonders bei Kindern im Haushalt, die gerne am Pool spielen und laufen. Die Rutschfestigkeit von Fliesen wird in Graden eingeteilt. Für Poolumrandungsfliesen sollten die drei höchsten Rutschfestigkeiten R11, R12 und R13 in Betracht gezogen werden. Höhere Rutschfestigkeit geht dabei mit einer aufwendigeren Reinigung einher, da sich von der rauen Oberfläche auch Schmutz schwieriger entfernen lässt.

Daneben dürfen Fliesen im Poolbereich nur wenig Wasser aufnehmen, da sie sonst durch Frostschäden und Aufquellen langfristig beschädigt werden können. Auch die Abriebklasse sollte hochwertig sein, da Poolumrandungen stark beansprucht werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nur hochwertige Fliesen den Ansprüchen einer Poolumrandung gerecht werden. Zudem ist auch die Verlegetechnik nicht ganz einfach, da der Untergrund korrekt vorbereitet werden muss.

  • hohe Ansprüche an Rutschfestigkeit und Abriebklasse
  • komplizierte Verlegung

Kosten

Rutschfeste, hochwertige Fliesen haben ihren Preis. Auch die Verlegung der Fliesen ist wegen der Vorbereitung des Untergrunds anspruchsvoll und deswegen teurer als etwa im Innenbereich. Insgesamt ergeben sich ungefähr folgende Kosten pro Quadratmeter:

KostenpunktKosten (Euro)
Rutschfeste Fliesen25,00
Zusatzmaterial5,00
Arbeitskosten Vorbereitung25,00
Arbeitskosten Verlegen40,00
Gesamtkosten95,00

Naturstein – vielseitige Optik und angenehmes Gefühl

Vorteile

Fliesen und Platten aus Naturstein ist eine beliebte Alternative zu Keramikfliesen. Sie sind in vielen verschiedenen Sorten erhältlich und verbreiten je nach Farbe entweder ein mediterranes oder ein edles Ambiente. Besonders beliebt ist Travertin, denn bei dem sandfarbenen Naturstein kommen direkt Mittelmeergefühle auf. Auch Granit und Quarzit sind beliebt. Daneben sind Natursteine trittsicher, denn Natursteine für die Poolumrandung werden mit speziellen Fertigungsverfahren angeraut. Sie nehmen Wärme auf und geben diese gleichmäßig über den Tag verteilt ab, sind also auch in der prallen Sonne angenehm für Barfußläufer.

  • vielseitige Optik
  • angenehmes Trittgefühl

Nachteile

Natursteine haben eine unebene Oberfläche, die durch die speziellen Verfahren nochmals stärker angeraut wird. Sie sind deshalb schwieriger zu reinigen. Außerdem eignen sich nicht alle Natursteine für die Verwendung als Poolumrandung, denn die feuchte Umgebung und Poolchemie können zu Ausblühungen führen.

  • schwierige Reinigung
  • nicht alle Natursteine geeignet

Kosten

Sowohl die Kosten für das Material als auch die Verlegungskosten sind ähnlich wie bei Keramikfliesen. Dabei gibt es auch hier eine gewisse Kostenspanne. Große Platten sind im Allgemeinen schwerer zu verlegen und etwas teurer, vergrößern den Poolbereich dafür aber optisch und verringern die schwierig zu reinigende Fugenfläche.

Holz – rustikal und haltbar

Vorteile

Holz ist eine beliebte Alternative für die Poolumrandung. Auch Holz zeichnet sich durch ein angenehmes Trittgefühl und eine hohe Rutschfestigkeit aus und liegt im Trend. Bei Holzumrandungen sollten Sie vor allem auf Tropenholz zurückgreifen, denn dieses verträgt Feuchtigkeit deutlich besser als heimische Holzarten. Besonders Teakholz, Douglasie und die sibirische Lärche werden für Poolumrandungen empfohlen.

  • trittsicher und angenehm
  • rustikale Optik
  • haltbar durch Verwendung von Tropenhölzern

Nachteile

Poolumrandungen aus Holz müssen regelmäßig gepflegt werden, damit Poolchemie und Wasser nicht zum Ausgrauen des Holzes führen. Eine jährliche Pflegebehandlung mit Öl oder das Auftragen von Lasierung ist Pflicht. Daneben müssen auch gut gepflegte Poolumrandungen aus Holz alle paar Jahre abgeschliffen und neu gestrichen oder lasiert werden. Daneben kann es bei dem Einbau falscher Holzsorten zu Splitterbildung kommen, die das Barfußlaufen gefährlich macht.

  • regelmäßige Pflege notwendig
  • nicht alle Holzsorten geeignet

Kosten

Die Materialkosten setzen sich aus den Holzbauteilen und dem Zubehör zusammen. Die Tropenhölzer sind nicht ganz billig, bestechen aber durch ihre hohe Qualität. Hinzu kommen Planungs- und Arbeitskosten, die je nach Vorbereitungsaufwand höher oder niedriger anfallen können. Der übliche Stundenlohn für HandwerkerInnen in diesem Bereich beläuft sich auf 60 Euro. Die üblichen Kosten pro Quadratmeter betragen:

KostenpunktKosten (Euro)
Holzdielen100,00
Zusatzmaterial20,00
Arbeitskosten Vorbereitung30,00
Arbeitskosten Verlegung50,00
Gesamtkosten200,00

Hinzu kommen jährliche Kosten für die Holzlasur. Diese kostet etwa zwei bis drei Euro pro Quadratmeter.

WPC – die pflegeleichte Alternative mit Kompositstoff

Vorteile

Wenn Sie an der rustikalen Optik von Holz für Ihre Poolumrandung interessiert sind, aber den hohen Pflegeaufwand scheuen, dann ist WPC (Wood Plastic Composite) eine gute Alternative. WPC ist pflegeleicht, splitterfest und bietet mit seinem Holzanteil von 60 % eine schöne Holzoptik. Daneben bietet die künstliche Herstellung eine hohe Farbenvielfalt.

  • pflegeleicht und widerstandsfähig
  • splitterfrei
  • hohe Auswahl an Designs

Nachteile

Anders als Holz ist WPC kein reiner Naturstoff. Sollte die Poolumrandung deshalb irgendwann ausgetauscht werden, so gestaltet sich die fachgerechte Entsorgung etwas aufwendiger und teurer. Daneben ist auch die Herstellung von WPC aufwendiger und weniger natürlich.

  • Entsorgung aufwendiger als bei Holz
  • kein reiner Naturstoff

Kosten

Dielen aus WPC sind etwas günstiger als Dielen aus Tropenholz oder anderen für Poolumrandungen geeigneten Hölzern. Die übrigen Kosten entsprechen denen bei Poolumrandungen aus Holz. Pro Quadratmeter ist mit folgenden Kosten zu rechnen:

KostenpunktKosten (Euro)
WPC-Dielen70,00
Zusatzmaterial20,00
Arbeitskosten Vorbereitung30,00
Arbeitskosten Verlegung50,00
Gesamt170,00

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