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Photovoltaik: Kosten für die Anlage im Überblick

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Die Photovoltaik Kosten sind von verschiedenen Faktoren abhängig.

Eine Solaranlage auf dem eigenen Hausdach ist energieeffizient, doch die Investition sollten Sie natürlich genau durchkalkulieren. Seit 2006 haben sich die Preise für Photovoltaik-Anlagen um über die Hälfte reduziert. Die Experten prognostizieren noch günstigere Kosten für Photovoltaik, allerdings in geringerem Ausmaß als bisher. Außerdem sollten Sie bei Ihrer Berechnung daran denken, dass auch die Einspeisevergütung nicht mehr so hoch ausfällt wie früher.

Bei der Suche nach einer Solaranlage und einem Fachbetrieb, der sich um den Einbau kümmert, sollten Sie auf Qualität und Kompetenz achten. Denken Sie daran, wie wertvoll eine Garantie ist, denn die Solaranlage soll möglichst langlebig sein. Es lohnt sich, auf zuverlässige Markenprodukte zu setzen.

Eine Preiskalkulation zu den Photovoltaik Kosten

Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: 2019) liegen die Preise für eine schlüsselfertige Photovoltaik-Anlage um 1.300 Euro pro kWp. Für einen vierköpfigen Familienhaushalt bietet sich eine 5 kWp Solaranlage an. Das bedeutet für ein durchschnittliches Einfamilienhaus eine Investition von nicht mehr als 8.000 Euro netto. 

Die angegebenen Preise basieren auf der Berechnung einer fertig montierten Anlage, einschließlich Planung, Installation, Montagekonstruktion, Solarmodule, Wechselrichter und elektrischer Verkabelung.

Hinzu kommen noch die Netzanschlusskosten, zu denen der Bau beziehungsweise Umbau des Zählerkastens gehört sowie der Kauf oder die Miete des Einspeisezählers für die Anlage. Die Miete beträgt jährlich rund 30 Euro, der Kaufpreis liegt zwischen 500 und 1.000 Euro. Basierend auf diesen Zahlen lautet die Empfehlung der Experten: den Einspeisezähler mieten.

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Die Betriebskosten der Photovoltaik-Anlage

Abgesehen von den Anschaffungskosten für die Solaranlage spielen auch die Betriebskosten mit in Ihre Entscheidung hinein. Die Betriebskosten für die Photovoltaik-Anlage entstehen durch Wartungsarbeiten, Reparaturen und Ausgaben für Ersatzteile. Des Weiteren sollten Sie Ihre Anlage versichern, falls es durch Sturm oder andere, unvorhersehbare Ereignisse zu einem Schaden kommt.

In den ersten Betriebsjahren fallen die Nebenkosten eher gering aus, doch nach einer gewissen Zeit stehen natürlich die ersten Reparaturen an. Möglicherweise müssen Sie eine Wartung durchführen oder einzelne Komponenten austauschen lassen. Außerdem benötigen die Solarmodule gelegentlich eine Reinigung. Normaler Staub wird zwar durch Niederschlag weggespült, doch feste Verschmutzungen lassen sich nur durch einen Fachbetrieb professionell und sicher entfernen.

Für die laufenden Kosten Ihrer Solaranlage sollten Sie etwa 1 % des Anlagenwertes im Jahr einkalkulieren. Vergessen Sie dabei nicht die Zählergebühr. Diese liegt zwischen 15 und 35 Euro.

Die richtige Planung der Photovoltaikanlage

Wenn Sie eine Photovoltaik-Anlage installieren möchten, ist vor allem die richtige Planung entscheidend. Dafür müssen Sie sich selbst ein paar Fragen beantworten:

  • Für welches Gebäude planen Sie die Photovoltaik-Anlage? Ein- oder Zweifamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder Firmengebäude?
  • Wie groß soll die Fläche der geplanten Solaranlage sein? Einige Betriebe haben sich auf kleine und günstige Photovoltaik-Anlagen spezialisiert, die nur bis 20 m² groß sind, andere bieten Anlagen bis zu 100 oder 200 m² an. Auch noch größere Flächen lassen sich mit Solarmodulen ausstatten.
  • Ist die Dachfläche nach Süden ausgerichtet?
  • Soll es eine Solaranlage mit Speicher sein?
  • Wann soll Ihr Projekt starten – sofort, in einem Monat oder erst in einem halben Jahr?

Nachdem Sie sich über diese Fragen im Klaren sind, sollten Sie sich an einen Solar-Experten wenden und zusammen mit den Profis Ihr Projekt in die Wege leiten.

Die steuerliche Geltendmachung der Photovoltaik-Kosten

Bei den Kosten, die durch den Anlagenbetrieb anfallen, handelt es sich um Werbungskosten, die Sie in Ihrer Steuererklärung geltend machen können. Dafür addieren Sie die entsprechenden Posten:

  • Anschaffungskosten
  • Laufende Betriebskosten der Photovoltaik-Anlage
  • Wartungs- und Reparaturkosten
  • Kosten für Stromzähler
  • Finanzierungskosten
  • Versicherungskosten

Wie rentabel ist die Photovoltaik-Anlage?

Wenn Sie die Photovoltaik-Kosten der voraussichtlichen Ersparnis gegenüberstellen, zeigt sich deutlich, dass sich die Solaranlage schon nach einigen Jahren rentiert hat. Dazu kommt die stetige Verbesserung der innovativen Technik. Die Preise sinken, während sich die Qualität steigert. Die Experten sind schon jetzt der Meinung, dass immer mehr Verbraucher auch ohne eine staatliche Förderung auf Solarenergie umsteigen. Sicherlich bedeutet das auch eine gewisse Unabhängigkeit.

Zu den Neuentwicklungen gehören unter anderem nanobasierte und flüssige Solarzellen sowie die Nutzung eines erweiterten Lichtspektrums. Auch mit Solarfarben zum Aufstreichen auf Gebäude wird experimentiert. Es geht also voran mit der Solarforschung, und Sie können davon profitieren.

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