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Akazienholz & Robinie: Unterschiede, Eigenschaften & Kosten

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Echt Akazienholz ist recht selten & teuer.

Auf der Suche nach Akazienholz stehen die potenziellen Käufer oft vor der Frage, ob es echte Akazie oder Scheinakazie sein soll. Echtes Akazienholz ist eher selten und relativ teuer. Deshalb tendieren viele Kunden zur Scheinakazie, auch falsche Akazie genannt. Dieses günstigere Holz ist auch als Robinie bekannt.

Die Robinie ähnelt der echten Akazie, doch bei einem genauen Blick zeigt sich, dass der Baum zu einer anderen Pflanzengattung gehört. Die hohe Widerstandsfähigkeit ist jedoch auch hier gegeben. Damit eignet sich die echte oder falsche Akazie nicht nur für die Inneneinrichtung, sondern auch für Gartenmöbel und andere Outdoor-Elemente.

Wichtige Eigenschaften von Akazienholz

Akazien- und Robinienholz gehören zu den besonders festen Holzarten. Häufig bietet der Handel das Robinienholz als Akazienholz an, darum sollten Sie prüfen, um welches Holz es sich tatsächlich handelt. Beide Holzarten eignen sich sehr gut für die Möbelherstellung sowie für andere Projekte drinnen und draußen.

Das echte Akazienholz ist allerdings recht teuer. Es stammt zumeist aus Australien und lässt sich in seiner Optik mit Mahagoni vergleichen. Nur die wenigsten Bäume liefern verwertbares Holz, das entsprechend selten zu kaufen ist. Daher handelt es sich bei der vermeintlichen Akazie größtenteils um Scheinakazie beziehungsweise um Robinienholz.

Typische Eigenschaften von Robinie sind:

  • Hohe Robustheit und Widerstandsfähigkeit
  • Langlebige Qualität
  • Gute Biegsamkeit bei der Verarbeitung
  • Resistenz gegen Pilze, Insekten und Witterung
  • schöne, edle Optik

Mit der Resistenzklasse 1 ist das Robinienholz den widerstandsfähigsten Holzarten zuzuordnen. Ein zusätzlicher Schutz für die Wetterfestigkeit ist für das Kernholz nicht erforderlich. Lediglich bei Splintholz ist ein Wetterschutz empfehlenswert.

Indoor- und Outdoor-Möbel sowie weitere Produkte aus festem Akazienholz

Das Konstruktionsholz eignet sich für den Möbelbau drinnen und draußen. Des Weiteren bietet sich das beständige, attraktive Holz für Parkettböden, Pfosten, Werkzeugteile sowie den Treppenbau und verschiedene Türarten an. Selbst in unbehandelter Qualität erweist sich das Holz als extrem witterungsbeständig und verliert bei Nässe oder UV-Einstrahlung nichts von seiner Ansehnlichkeit.

Im Vergleich zu anderen Holzarten ist Robinie relativ preiswert, vor allem unter Berücksichtigung des Härtegrads. Für Schnittholz bezahlen Sie etwa zwischen 1.000 und 1.100 Euro pro Kubikmeter. Bei mittlerer Dichte wiegt ein Kubikmeter rund 650 kg.

Bild: StaCheck Photography / stock.adobe.com

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