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Wintergartenbau – Informationen & Kosten des Wintergartens

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Wie hoch fallen die Kosten für den Wintergarten aus?

Letzte Aktualisierung am 22. Januar 2020 von A. Mroos

Vor dem Bau eines Wintergartens sollten Sie sich mit den Hintergrunddetails und der Kosteneinschätzung befassen. So können Sie die speziellen Eigenschaften eines neuen Kalt-oder Warmwintergartens zu Ihrem Vorteil ausnutzen. Die vergrößerte Wohnfläche mit schönem Lichteinfall bietet sich als komfortabler Platz zum Entspannen an sowie als Überwinterungsgelegenheit für empfindliche Pflanzen.

Charakteristische Eigenschaften von Wintergärten

Typischerweise sind Wintergärten in Deutschland nach Süden oder Südwesten ausgerichtet. So ist eine gute Sonneneinstrahlung gewährleistet. Bei einer Erweiterung des Wohnhauses durch einen Wintergarten entsteht eine Art Wärmepuffer. Allerdings geht durch die Glasflächen Wärmeenergie verloren. Darum ist für den Wintergartenbau eine fachkundige Planung erforderlich, um den Energieverlust gering zu halten und den Glashauseffekt zu nutzen. Es gibt zwei Hauptvarianten bei den Wintergärten:

  • Der Kaltwintergarten hat keine Heizung und ist deshalb relativ preiswert. Er bietet sich als ideales Überwinterungsquartier für Gartenpflanzen im Topf an. Bei einer günstigen Konstruktion kann es zu Kondenswasser kommen, wodurch sich die Gefahr von Schimmelbildung erhöht.
  • Der Warmwintergarten, auch als Wohnwintergarten bekannt, ermöglicht eine ganzjährige Nutzung als Wohnraum. Für eine gute Isolierung hat dieser Wintergarten zumeist eine Mehrfachverglasung. Außerdem muss der Wohnwintergarten die energetischen Anforderungen erfüllen.

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Kosten für den Wintergarten

Wintergärten bestehen zu großen Teilen aus Glaselementen. Diese sollten den Anforderungen an Energieeffizienz, Einbruchsicherheit und Schallisolierung standhalten. Auch die Glasqualität spielt eine wichtige Rolle bei den Kosten des Wintergartens. Bei einer dreifachen Verglasung sind die Kosten für den Wintergarten deutlich höher als bei einer doppelten Verglasung. Auch die Größe, das verbaute Material und zusätzliche Wintergarten-Elemente wie Beschattungssysteme wirken sich auf den Gesamtpreis aus.

Günstige Wintergärten für Heimwerker kosten beispielsweise etwa 5.000 Euro. Für Warmwintergärten vom Profi beginnen die Preise je nach Größe bei ca. 15.000 Euro. Bei einer Top-Qualität können die Kosten bis auf 40.000 Euro und höher steigen. Eine Premium-Ausstattung bietet dafür besonders viel Komfort.

Fördermittel für Bauvorhaben

Grundsätzlich gibt es keine staatlichen Fördermittel für den Wintergartenbau. Abhängig von den Voraussetzungen können Sie jedoch eine KfW-Förderung für die anstehenden Baumaßnahmen bekommen. Dies ist beispielsweise bei energieeffizienten Neubauten möglich. Hier findet der Bau des Wintergartens nicht einzeln statt, sondern er wird mit energetischen Neubau-Maßnahmen kombiniert.

Auch für den Einbau von energiesparenden Fensterscheiben gibt es bei rechtzeitiger Beantragung eine Förderung. Außerdem können Sie von der KfW einen zinsgünstigen Kredit für energetische und altersgerechte Umbauten in Anspruch nehmen.

Ein Experte für Wintergartenbau informiert Sie über die Fördermöglichkeiten und erklärt Ihnen die richtige Vorgehensweise und Reihenfolge. So können Sie Geld sparen und/oder einen günstigen Förderkredit aufnehmen, wenn Sie das Haus mit Wintergarten modernisieren möchten.

Bildquelle: 
bildlove / stock.adobe.com

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